Regionalliga

Adrian Schneider blickt auf seine Wattenscheider Zeit zurück

18. Mai 2019, 18:16 Uhr

Foto: Stefan Rittershaus

Nach dem 3:0-Erfolg der SG Wattenscheid gegen den SV Straelen ist der Klassenerhalt gesichert. Trotzdem werden die Wattenscheider wieder einige Abgänge verkraften müssen.

Einer davon ist Adrian Schneider (27), der sich aus beruflichen Gründen der SpVg Schonnebeck anschließen wird. Für Schneider, der eine Ausbildung zum Polizisten macht, ist Regionalliga-Fußball nicht mehr mit seinem Berufsleben vereinbar: „Es geht darum, dass das dritte Jahr etwas anspruchsvoller wird und ich viele Praktika und Schichtdienste machen muss. Dann geht es leider nicht mehr, in der Regionalliga Fußball zu spielen.“

Nichtsdestotrotz machte der Innenverteidiger klar, dass er die Geschehnisse in Wattenscheid auch in der Zukunft weiterhin verfolgen und dem Verein verbunden bleiben wird. Schneider, der zwischen 2014 und 2016 sowie seit dem Januar 2017 das Trikot der SG überstreifte, machte nach seinem letzten Spiel nochmal deutlich, dass es keine einfache Zeit war, die er in Wattenscheid verbrachte: „In den fünf Jahren, in denen ich hier war, war die Mannschaft und das Team drum herum immer super. Der Rest ist bekannt. Da muss man nicht mehr viel zu sagen.“ Auch, wenn Schneider in der Zeit in Wattenscheid viel erlebte, so waren für ihn die Ereignisse im Winter diesen Jahres doch nochmal eine andere Hausnummer: „Das war sicher der Höhepunkt der ganzen Entwicklungen. Das war für uns alle sehr hart. Da hat man sich auch viele Gedanken gemacht, ob man überhaupt weitermacht.“

Hier gab Schneider einen Einblick in das Innenleben der Mannschaft zu diesem Zeitpunkt: „Wir haben uns in der Kabine gesagt, dass es egal ist, ob wir unser Geld jetzt kriegen oder nicht. Wir hätten auch ohne Geld bis zum Ende weiter gespielt. Für jeden war die Situation gleich und es war klar, dass man nur zusammen weiterkommt.“ Dennoch sah der ehemalige Essener in den vergangenen Monaten auch gute Entwicklungen: „Es ist besser geworden, auch durch Peter Neururer. Es wurde viel umgekrempelt. Am Ende können wir alle zufrieden sein, wie wir die Saison unter den Bedingungen durchgebracht haben.“

Somit endet das Kapitel SG Wattenscheid für Adrian Schneider versöhnlich. Mit den Erfahrungen, die er in der Zeit gemacht hat, wird er dem Verein aber sicher immer verbunden sein und kann nun von außen betrachten, wie die Entwicklung in Wattenscheid weitergeht.

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