Adler Osterfeld zieht Konsequenzen

26.03.2019

Massenschlägerei

Adler Osterfeld zieht Konsequenzen

Foto: Franz Naskrent

Im Anschluss an ein Kreisligaspiel in Oberhausen ist es am Sonntag zu einer Massenschlägerei gekommen. Nun hat der SV Adler Osterfeld Konsequenzen gezogen.

Noch am Montagabend hatte der Verein auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht, dass die zweite Mannschaft mit sofortiger Wirkung vom Spielbetrieb zurückgezogen wird. „Der SV Adler möchte sich mit dieser Stellungnahme in aller Form von jeglicher Gewalt auf und neben dem Platz distanzieren“, heißt es in der Mitteilung. „Das inakzeptable Verhalten von Spielern, Vereinsmitgliedern oder auch Zuschauern werden beim SV Adler Osterfeld nicht toleriert und zieht Konsequenzen nach sich. Dementsprechend hat der SV Adler Osterfeld seine zweite Mannschaft mit sofortiger Wirkung vom Spielbetrieb der Kreisliga C abgemeldet.“ Dazu haben sich die Verantwortlichen bei den Zuschauern und „vor allem auch bei den anwesenden Kindern“ in aller Form für die Geschehnisse entschuldigt.

Bei der Partie am vergangenen Sonntag hatte die Reserve des SV Adler Osterfeld 2:0 gegen die zweite Mannschaft von Barisspor Bottrop geführt und nach einer turbulenten Schlussphase am Ende noch mit 2:3 verloren. Nach dem Abpfiff kam es zu einer Massenschlägerei, an der rund 30 Personen, darunter auch Zuschauer, beteiligt gewesen sind.  "Ich kann dazu nichts sagen, ich habe das anfangs gar nicht mitbekommen", erklärte Osterfeld-Trainer Faruk Ada gegenüber der WAZ.

Schiedsrichter Dirk Weyers schrieb einen Sonderbericht. Zum Tathergang sagte er: "Nach dem Abpfiff kam es zu einer Massenschlägerei, in die rund 30 Personen verwickelt waren. Dabei waren Leute, die schlichten wollten, als auch welche, die die Auseinandersetzung angezettelt haben." Namen nannte der Schiedsrichter aber nicht. Doch sowohl die Kreisspruchkammer als auch die Polizei dürften keine großen Probleme damit haben, die Täter zu identifizieren. Die Polizei werde nach Einsicht des Video-Materials darüber entscheiden, ob Ermittlungen gegen Beteiligte der Schlägerei einzuleiten sind.  sl 

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30.03.2019 - 10:00 - KB1904

@lapofgods

Geht doch mit dem richtigen Namen . g*

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29.03.2019 - 19:44 - lapofgods

@TSG 1899: Die wurden den Foren von Compact / Junge Freiheit geschenkt. Da passen sie auch besser hin und die Schlechtmenschen da freuen sich.

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28.03.2019 - 22:54 - TSG 1899

Wo sind denn die Kommentare unter dem Bericht

"Heftige Schlägerei zwischen Osterfeld und Barisspor Bottrop"

geblieben?

Beitrag wurde gemeldet

26.03.2019 - 16:35 - KB1904

Bei den Gutmenschen würde man sagen : "Die wollten doch nur spielen".

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26.03.2019 - 13:57 - Spieko

Und darf ich nicht der Sieger sein..schlag ich dir den Schädel ein..
Einfach nur schlimm und nicht hinnehmbar. Hier müssen drastische Strafen her und die Namen dieser Chaoten veröffentlicht werden...die Kinder und Jugendlichen, die vielleicht selbst Fußball spielen,denen so etwas Irrsinniges zu bieten..kein Wunder,wenn diese nach solchen Fällen dem Fußball "ade"sagen.
Und Schiedsrichter...wird es in Zukunft immer weniger geben, denn wer möchte sich an einem Sonntag so etwas antun.
Allen "echten"Fußballfreunden eine gute Woche...

26.03.2019 - 13:37 - Pudel

Da wundern wir uns das die Anzahl der Schiedsrichter immer weniger wird.Wer will sich das für 20 Euro antun.Bin mal gespannt für wen diese Fussball Chaoten demnächst auflaufen.

26.03.2019 - 12:02 - Staublunge

Das Spiel haben sie eh nicht verstanden. Sportsgeist und Demut in der Niederlage haben sie auch nie gelernt. Woher auch, vermittelt ihnen ja niemand. Bzw. hören sie nicht auf die Vermittler wertvoller Erkenntnis.

Demnächst werden sie noch nutzloser und überflüssiger sein.

26.03.2019 - 09:30 - Sport Frei

Dieser Kommentar wurde entfernt.

26.03.2019 - 09:26 - TSG 1899

Sinnvolle Entscheidung. Wenn jetzt die Funktionäre jetzt noch dafür sorgen, dass diese Schlägertypen auch noch lebenslang, oder zumindestens jahrelang, vom Spielbetrieb ausgeschlossen würden, hätte das sicher Signalwirkung.

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