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Peinlich-Serie des FSV Duisburg geht weiter

09. März 2019, 19:55 Uhr

Foto: mabo Sport

Der Aufsteiger aus FSV Duisburg wacht aus seinem Alptraum nicht auf. Auch im 21. Spiel in der Oberliga Niederrhein gab es nichts zu holen. In Nettetal setzte es ein 1:3 - trotz Führung. 

Selten hat es einen so chancenlosen Aufsteiger gegeben wie den FSV Duisburg. Der wird in der Oberliga Niederrhein nach Strich und Faden in die Schranken verwiesen. Auch am Samstag, auch im 21. Spiel in der fünfhöchsten Klasse. 


Zwar führte die Elf von Trainer Christian Mikolajczak in Nettetal durch ein Tor von Esad Morina nach einer Stunde mit 1:0. Doch wie so brachen nach dem ersten Gegentor alle Dämme. Am Samstag war es Dimitrios Touratzidis, der mit seinem Dreierpack für die nächste Niederlage des FSV sorgte. Er traf nach 76, 82 und 87 Minuten. Nettetal bleibt mit dem Dreier im Mittelfeld, der FSV Duisburg steht weiter bei unglaublichen sieben Zählern.

Dabei hat der Verein nachgelegt, wollte nach der Winterpause angreifen und den fast unmöglichen Klassenerhalt noch feiern. Doch es kam mal wieder anders: Die Bilanz: Ein Zähler aus drei Partien. In der gesamten Spielzeit gelang dem FSV nur ein Sieg, der ist lange her. Am 30. September 2018 hieß es 4:1 gegen Ratingen. 

Ansonsten gab es nur Frust. 60 Gegentore nach 21 Partien, nur sieben Zähler, das rettende Ufer ist bereits 15 Zähler entfernt. Es gibt wohl nur einen positiven Aspekt. So früh konnte selten ein Oberligist die Planungen für die neue Saison beginnen. Zu allem Überfluss wartet in der kommenden Woche noch der souveräne Tabellenführer VfB Homberg auf die Duisburger. Da wird der Klub aus dem Alptraum auch kaum aufwachen können.

Es sei denn, die Mannschaft von Mikolajczak reißt sich zusammen, was er bereits nach der Pleite gegen den SC Velbert forderte, als er betonte: „Die Jungs müssen jetzt zeigen, ob sie bereit sind, weiter mitzuziehen. Ich für meinen Teil arbeite weiter und werde auch weiterhin alles dafür tun, dass wir am Ende doch noch die Klasse halten. Das werde ich der Mannschaft ganz klar vorleben und vorne weggehen. Die Frage ist nur, ob die Jungs letzten Endes auch aufspringen und mitmachen.“  cb

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