Die K.o.-Runde vor Augen, Personalsorgen im Hinterkopf - ersatzgeschwächt muss Bremen den letzten fehlenden Sieg einfahren, um in der Europa League zu überwintern.

Werder: Personalsorgen

Pizarro und Frings fehlen gegen Wien

sid
04. November 2009, 13:54 Uhr

Die K.o.-Runde vor Augen, Personalsorgen im Hinterkopf - ersatzgeschwächt muss Bremen den letzten fehlenden Sieg einfahren, um in der Europa League zu überwintern.

"Die Situation ist nicht optimal, aber nun müssen andere die Ausfälle kompensieren", fordert Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs vor der Partie am Donnerstag (21.05/live bei Sky und Sat.1) gegen Austria Wien.

Kapitän Torsten Frings fällt definitiv wegen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel aus, mit an Sicherheit grenzener Wahrscheinlichkeit muss auch Torjäger Claudio Pizarro wegen einer Fußprellung passen. Gerade diese beiden Routiniers hatten in den ersten drei Begegnungen der Vorrundengruppe L maßgeblich dazu beigetragen, dass der deutsche Pokalsieger als Tabellenführer nur noch rechnerisch von einem der ersten beiden Plätze zu verdrängen ist.

Speziell das Fehlen des Peruaners Pizarro schmerzt, denn in der Offensive fehlen Trainer Thomas Schaaf personelle Alternativen. Auch die Ergänzungsstürmer Marcelo Moreno und Torsten Oehrl stehen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung, der Portugiese Hugo Almeida hat großen Trainingsrückstand. Gesund ist nur Markus Rosenberg, doch der Schwede ist nach langwierigen Knieproblem seit Wochen außer Form. "Markus bringt nicht das, was wir von ihm kennen. Von dem, was er schon für uns gezeigt hat, ist er weit entfernt", kritisierte Allofs den Schweden.

Gut nur für die Hanseaten, dass Nationalspieler Marko Marin nach einer eintägigen Trainingspause zu Wochenbeginn wieder im Offensivbereich eingesetzt werden kann. Aber von großem Optimismus war auch beim österreichischen Pokalsieger wenig zu spüren, als das Team am Mittwoch in der Hansestadt eintraf. Nach zwei Niederlagen hintereinander ist der Traditionsklub in der Tabelle auf Rang vier zurückgefallen. Austria-Präsident Wolfgang Katzian beschwor daher die große Vergangenheit des Klubs: "Austria ist Geschichte, das müssen unsere Spieler auf dem Spielfeld auch wieder zeigen."

Autor: sid

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