Der VfB Homberg ist auch im achten Spiel in Folge ungeschlagen geblieben. Die Truppe von Trainer Günter Abel siegte beim VfR Fischeln mit 2:0 (1:0).

Fischeln - Homberg 0:2

Traumtor von Almir Sogolj

Christian Krumm
01. November 2009, 08:37 Uhr

Der VfB Homberg ist auch im achten Spiel in Folge ungeschlagen geblieben. Die Truppe von Trainer Günter Abel siegte beim VfR Fischeln mit 2:0 (1:0).

„In der ersten Hälfte haben wir eine richtig starke Leistung gezeigt“, strahlte Abel. „Wir haben es einfach nur versäumt, weitere Treffer zu erzielen.“ So traf lediglich Dejan Lazovic sechs Minuten vor der Pause. „Im ersten Durchgang haben wir die Partie verloren. Wir waren gedanklich gar nicht richtig auf dem Feld. Die Homberger waren uns in allen Belangen überlegen. Die Führung zur Halbzeit war vollkommen verdient“, sagte Fischelns Coach Dieter Hußmanns.

[infobox-left]Fischeln: Kohnen - Jagenburg, Niedmers, Kipka, Vrieze (46. Pappas) - Kox, Hebold, Richter, Uzbay - Bahr (77. Molowitz), Yilmaz (46. Sahin).
Homberg: Rauhut - Steinke, Giorri, Kwiatkowski, Attris - Dammrath, Dragovic, Acar, Bougdji (82. Fazilja) - Sagolj, Lazovic (65. Liedtke).
Schiedsrichter: Isabelle Hermann.
Tore: 0:1 Lazovic (39.), 0:2 Sogolj (72.). Zuschauer: 500.[/infobox]

Auch weil Almir Sogolj noch den Pfosten traf und jeweils zwei Mal Lukas Kwiatkowski und Dejan Lazovic vor dem gegnerischen Kasten vergaben. „Davon müssen wir mindestens einen machen“, betonte Abel. „Stattdessen kamen die Krefelder richtig frech aus der Kabine.“ Da waren sich beide Coaches einig, denn auch Hußmanns war mit der zweiten Hälfte seines Teams einverstanden: „Im zweiten Durchgang habe ich eine ganz andere Fischelner Mannschaft gesehen. Wir haben das Spiel absolut dominiert. Was wir da gezeigt haben, war ein echtes Spektakel, nur das Tor haben wir nicht getroffen.“ Das konnte Abel nicht gefallen: „Wir sind einige Male ins Schwitzen gekommen. Aber eigentlich nur bei Standard-Situationen. Da war Fischeln wirklich gefährlich.“

Die Hausherren kamen aber nicht zum Ausgleich, sondern Homberg machte schließlich alles klar. „Wir laufen bei einem Konter vier gegen eins und plötzlich zieht Sogolj einfach von der Mittellinie ab“, traute Abel seinen Augen nicht. „Aber im Endeffekt war es natürlich ein geiler Treffer. Wenn der nicht sitzt, hätte Almir nach Hause laufen können.“ Sein Fazit: „Unterm Strich haben wir einen verdienten Sieg eingefahren. Endlich konnten wir mal zwei Partien in Folge gewinnen. Dennoch gibt es keinen Grund für uns abzuheben.“ Hußmanns: „Wir hätten am Ende auch gut noch einen Zähler holen können.“

Autor: Christian Krumm

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