Hut ab vor Sebastian Zinke und Dirk Heinzmann. Nach dem 1:1 gegen Münster räumten die ihre

RWE: "Pechvögel"

"Den kann man besser klären"

Aaron Knopp
25. Oktober 2009, 10:57 Uhr

Hut ab vor Sebastian Zinke und Dirk Heinzmann. Nach dem 1:1 gegen Münster räumten die ihre "Patzer" freimütig ein und bleiben trotzdem selbstbewusst.

Wie so oft in Spitzenspielen lässt sich das Match anhand von zwei Szenen nacherzählen. Hätte Dirk Heinzmann das leere Tor getroffen - RWE wäre 2:0 in Führung gegangen. Schlägt Sebastian Zinke den Ball in der Nachspielzeit auf die Tribüne - es wäre wenigstens 1:0 ausgegangen.

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Es spricht aber für das gestiegene Selbstvertrauen in der Mannschaft, dass sich beide gleich nach der Partie ihre Fehler einräumten. Zinke nahm den Gegentreffer sofort auf seine Kappe: „Ich habe eigentlich gut den Körper reingemacht, aber dann ist von hinten ein Abwehrspieler mit dem langen Bein gekommen. Den Ball hätte man besser klären können, aber das ist eben nicht passiert.“ Dennoch brauchte sich der Innenverteidiger vor seiner Leistung eigentlich nicht zu verstecken. „Denn wir haben klar das Spiel gemacht, fast jeden Zweikampf gewonnen, aber eben nur einen Punkt und das ist eindeutig zu wenig.“

Dem wollte auch der zweite „Pechvogel“ nicht widersprechen. So räumte Heinzmann, wenn auch sichtlich bedröppelt, ein: „Ja klar, ich habe gesehen, dass zwei Spieler auf die Torlinie rennen und wollte den Ball unter die Latte köpfen, damit die nicht mehr retten können, aber der ist mir über den Scheitel gerutscht. Es ist bitter, erst die Sache gegen Leverkusen und jetzt das Ding in der 93. Minute Das können wir nicht auf den Schiedsrichter schieben, sondern müssen uns an unsere Nase fassen.“

Doch aller Frustration zum Trotz mühte sich der 1,90-Meter-Mann, den Blick gleich wieder nach vorn zu richten: „Es war eigentlich von beiden Seiten ein sehr gutes Regionalliga-Spiel, aber wir müssen den Sack früher zu machen, das fehlt uns noch zur Spitzenmannschaft. Jetzt ist eben Lotte reif, das ist einfach das Gesetz der Serie.“

Autor: Aaron Knopp

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