Frust! Für Andreas Voss, der im Aufstiegsjahr zum festen Bestandteil beim MSV Duisburg zählte und sich durch seinen Einsatz, Biss und die konstante Formkurve zum unentbehrlichen Akteur entwickelte, scheint auch im Jahr 2006 keine Besserung einzutreten.

Leidenszeit von Andreas Voss dauert bis Mitte 2006

10. Januar 2006, 10:06 Uhr

Frust! Für Andreas Voss, der im Aufstiegsjahr zum festen Bestandteil beim MSV Duisburg zählte und sich durch seinen Einsatz, Biss und die konstante Formkurve zum unentbehrlichen Akteur entwickelte, scheint auch im Jahr 2006 keine Besserung einzutreten.

Frust! Für Andreas Voss, der im Aufstiegsjahr zum festen Bestandteil beim MSV Duisburg zählte und sich durch seinen Einsatz, Biss und die konstante Formkurve zum unentbehrlichen Akteur entwickelte, scheint auch im Jahr 2006 keine Besserung einzutreten.

"Die Saison ist für mich realistisch gesehen abgehakt", sagt "Vossi", der sich im Sommer nach 27 Minuten beim ersten Training verletzte, dann mehrmals auf den OP-Tisch musste, bevor die endgültige Schadensmeldung erstellt wurde: Knorpelschaden!

Der Pechvogel: "Am 17. Januar bin ich bei Professor Strobel in Straubing, da schaut er sich mein Knie noch Mal an. Es gibt verschiedene Methoden, wie man den Schaden beheben kann, wir überlegen uns, welche Variante die beste ist. Ende Januar, Anfang Februar wird der Eingriff erfolgen."
Die anschließende Rehabilitations-Zeit wird sehr lange dauern. Der Duisburger Profi: "Sechs bis neun Monate muss man einkalkulieren. Genau so halte ich das dann auch, es bringt bestimmt nichts, wenn man sich von Woche zu Woche neue Ziele steckt, für den Kopf ist das sehr schlecht." Offenbar hat sich der Kämpfer-Typ mit der Aus-Phase abgefunden: "Der Ablauf ist klar, ich muss damit umgehen. Für mich geht es darum, überhaupt wieder Fußball spielen zu können. Ich werde alles tun, um dieses Ziel verwirklichen zu können."

Was den ehrgeizigen Defensiv-Abräumer besonders wurmt: Er kann die Früchte der Vorjahres-Arbeiten nicht ernten. Voss: "Der MSV hat vier, fünf Spielzeiten für die Bundesliga gekämpft, jetzt sind wir oben dabei, aber ich kann nicht mitspielen. Das ist schon ziemlich hart." Sein Wunsch: "Ich hoffe, dass die Jungs den Klassenerhalt schaffen und ich irgendwann wieder in der Bundesliga spielen kann."

Sein Jahresrückblick: "2005 war wirklich alles dabei. Erst dieses Super-Gefühl mit der Aufstiegs-Feier, dann der Verletzungs-Rückschlag. Mit so einer Geschichte musst du als Leistungssportler aber genauso zurecht kommen, ich hoffe, dass ich gesundheitlich wieder auf die Beine komme."

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