Eigentlich könnte sich die Spielvereinigung entspannt zurücklehnen. Denn am Erkenschwicker Stimberg scheint nach Monaten der Tristesse mal wieder die Sonne.

Unnötige Baustelle

Der Aufstieg soll realisiert werden

22. Oktober 2009, 19:47 Uhr

Eigentlich könnte sich die Spielvereinigung entspannt zurücklehnen. Denn am Erkenschwicker Stimberg scheint nach Monaten der Tristesse mal wieder die Sonne.

Das Insolvenzverfahren ist positiv abgeschlossen worden und sportlich dominiert die Elf von Erfolgs-Coach Jürgen Wielert die Liga. Folglich sollte die Stimmung gut sein.

Um so unverständlicher ist die Tatsache, dass sich der Klub in seiner eigenen Stadionzeitung, dem „Stimberg Echo“, selbst eine Baustelle aufmacht. Denn dort hat sich der Vereinsvorsitzende Hermann Silvers gegen einen Aufstieg ausgesprochen. Und das hat Auswirkungen. Denn der Vorstand hat sofort reagiert und die Aussagen des Funktionärs dementiert. In einer Erklärung heißt es: „Der Vorstand der Spvgg. 1916 Erkenschwick steht einstimmig hinter den Ambitionen der Mannschaft, des Sportlichen Leiters Klaus Bockhoff und des Trainerstabes, den möglichen Aufstieg in die NRW-Liga zu realisieren.“

Klare Worte, dennoch bleibt die Frage nach dem Warum? „Das war nicht so gemeint“, ist sich Wielert sicher, dass Silvers keine Brandbombe zünden wollte. „Uns ist es bewusst, dass wir uns im Falle einer Qualifikation für die NRW-Liga auch einer Wirtschaftlichkeitsprüfung unterziehen müssen.“ Und die soll laut Aussage der Funktionäre angegangen werden. „Dem Vorstand ist weiterhin bekannt, dass der derzeitige Anforderungskatalog aktuell von einer Kommission überarbeitet wird, mit dem Ziel, die Auflagen entsprechend zu reduzieren und das es auch für unseren Traditionsverein machbar wird, das angepeilte Ziel zu verwirklichen.“ Zudem werde sich auch um neue Sponsoren gekümmert.

Also scheint doch alles im Lack zu sein? „Ja“, nickt Wielert, der die bislang schlechteste Saisonleistung seiner Elf gegen Brambauer nicht als Folge der Silvers-Aussagen sieht: „Der BVB hat uns das Leben sehr schwer gemacht. Die Äußerungen waren nicht daran schuld.“ Und der Ex-Profi stellt klar: „Wir haben das Zeug, Meister zu werden. Und wir werden alles dafür tun, damit es auch realisiert werden kann.“

Hoffentlich dann auch alle gemeinsam ...

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