Nach dem Rücktritt von Rainer Balensiefer hat RWE Fakten geschaffen und einen neuen Geschäftsführer sowie gleich zwei Sportliche Leiter vorgestellt.

Geschäftsführer: Update

Volles Vertrauen für das Trainerduo

Aaron Knopp
21. Oktober 2009, 15:26 Uhr

Nach dem Rücktritt von Rainer Balensiefer hat RWE Fakten geschaffen und einen neuen Geschäftsführer sowie gleich zwei Sportliche Leiter vorgestellt.

Ein wenig nebulös bleibt die Angelegenheit durchaus. Roland Balensiefer, designierter kaufmännischer Geschäftsführer, hatte in der vergangenen Woche aus eigentlich recht heiterem Himmel plötzlich seinen Rücktritt erklärt. „Mehr Informationen haben wir auch nicht erhalten“, beteuert RWEs 1. Vorsitzender Stefan Meutsch. Das nächste Treffen mit dem Aufsichtsrat ist erst für den 2. November terminiert. Da der Verein mit Balensiefers Abgang kurzfristig „führungslos“ war, hat der Vorstand bereits vorab Fakten geschaffen.

[imgbox-right]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/014/051-14504_preview.jpeg Stefan Meutsch (Foto: mmb).[/imgbox]
So wird Vorstandsmitglied Dr. Thomas Hermes die Position des geschäftsführenden Vorstands übernehmen. „Damit haben wir das entstandene Vakuum gefüllt und gehen sicher, gegenüber dem Verband alles getan zu haben, um die Bedingungen für einen ordnungsgemäßen Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten“, erklärt Meutsch. Vakant war damit noch immer die Position des Sportlichen Leiters, den Thomas Strunz bekleidet hatte, der für die neue GmbH zudem als zweiter Geschäftsführer eingeplant war. Auch hier verzichtete der Vorstand auf externe Verstärkung. Das Trainerduo Uwe Erkenbrecher/Ralf Aussem erhält das Vertrauen und wird künftig zusätzlich den Posten des Sportlichen Leiters bekleiden.

„Wir haben diese Entscheidungen schon mit Blick darauf getroffen, dass sie das Budget schonen“, gesteht Meutsch. „Aber natürlich auch, weil wir überzeugt sind, dass es eine gute Entscheidung ist.“ Das sehen die beiden Coaches ganz ähnlich: „Das macht Sinn, weil wir nicht erst einen Sportlichen Leiter überzeugen müssen. Es ist im Prinzip nur eine Tür weniger“, glaubt Aussem. Und Erkenbrecher hatte ohnehin schon mal mit der Position geliebäugelt: „In Lübeck habe ich das mal gemacht, da ich ja als Trainer nicht mehr der Jüngste bin. Was die Mehrarbeit angeht, gibt es keine Probleme, auch wenn wir schon viel machen. Aber wir arbeiten ja in der Vierten Liga, da ist also im Arbeitstag trotzdem noch etwas Luft.“

Autor: Aaron Knopp

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