Die Serie ist gerissen, die Westfalen-Elche kassierten am Freitag ihre erste Niederlage seit dem 13. Februar, dabei wehrten sich die Dortmunder nach Kräften.

EHC Dortmund: Serie

"Echte Standortbestimmung"

Christian Barra
18. Oktober 2009, 01:17 Uhr

Die Serie ist gerissen, die Westfalen-Elche kassierten am Freitag ihre erste Niederlage seit dem 13. Februar, dabei wehrten sich die Dortmunder nach Kräften.

Die Dortmunder wehrten sich vor eigenem Publikum nach Kräften, doch am Ende siegten der EC Peiting mit 3:0 im Eisstadion am Westfalenpark. „Natürlich hätten wir unsere Serie gerne fortgesetzt, aber Peiting hat zusammen mit Herne, Rosenheim und Bad Nauheim nun einmal eines der stärksten Teams der Liga“, erkannte Dortmunds Trainer und Sportmanager Frank Gentges. „Für meine Mannschaft war das eine echte Standortbestimmung. Es ist nun sehr klar, wo wir uns noch verbessern müssen.“ Bei den Elchen haperte es vor allem an der Chancenverwertung, denn insgesamt waren die Partie und das Schussverhältnis sehr ausgeglichen.

Vor allem in Überzahl nutzten die Dortmunder ihre Möglichkeiten nicht. Die Gäste agierten deutlich cleverer. Nachdem im ersten Spielabschnitt gar keine Tore gefallen waren, ging Peiting durch zwei Tore von Milos Vavrusa und Manfred Eichberger in Führung, beide Treffer gelangen in Überzahl. Dabei hatte Schiedsrichter Jan Korb während dieser Partie kaum etwas zu tun, beide Teams agierten sehr diszipliniert.

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Die Dortmunder stemmten sich trotz der beiden Gegentore mit aller Kraft gegen die erste Saisonniederlage und erspielten sich zahlreiche gute Möglichkeiten, doch die Scheibe konnte nicht über die Linie gebracht werden. Florian Hechenrieder machte im Peitinger Tor ein hervorragendes Spiel und hielt seinen Kasten sauber. „Wir haben zwar häufi ger aufs Tor geschossen als umgekehrt. Aber das war nicht zwingend genug, es fehlte vor allem der zweite Schuss. Das lag aber auch an der überzeugenden Defensivarbeit des Gegners“, betonte Frank Gentges.

Auf der anderen Seite setzte Lubor Dibelka kurz vor Ende der Partie den Schlusspunkt und machte den Sieg der Oberbayern perfekt. Damit mussten die Westfalen-Elche nicht nur die erste Saisonniederlage hinnehmen, es war überhaupt die erste Schlappe seit Freitag, dem 13. Februar dieses Jahres (1:2 nach Penaltyschießen in Neuss). „Das ist kein Beinbruch, die Niederlage führt die Westfalen Elche nach der Anfangseuphorie zurück auf den Boden der Realitäten“, sagt EHC-Pressesprecher Klaus Picker. Am Sonntag hat das Team von Frank Gentges ab 17.30 Uhr die Chance, beim EHC Klostersee eine neue Serie zu starten.

Autor: Christian Barra

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