Er pendelt ständig zwischen Regionalliga und Zweiter Bundesliga: Torhüter Maximilian Schulze-Niehues ist derzeit in Düsseldorf ein gefragter Mann.

Mal unten, mal oben

Schulze-Niehues spürt das Vertrauen

Christian Krumm
11. Oktober 2009, 12:37 Uhr

Er pendelt ständig zwischen Regionalliga und Zweiter Bundesliga: Torhüter Maximilian Schulze-Niehues ist derzeit in Düsseldorf ein gefragter Mann.

Fast die komplette Vorbereitung absolvierte der ehemalige Aachener Keeper Stephan Straub bei der Fortuna. Sollte Michael Melka länger ausfallen, wollte man darüber nachdenken, den „Oldie“ zu verpflichten. Der Stammtorwart wurde wieder fit und man verzichtete darauf, Straub zu holen. Nun fällt Melka erneut aus und plötzlich ist Maximilian Schulze-Niehues, eigentlich in der Regionalliga-Mannschaft zwischen den Pfosten, die Nummer zwei hinter Michael Ratajczak. RS unterhielt sich mit ihm über sein Pendeln zwischen den Spielklassen.

Maximilian Schulze-Niehues, wie bewerten Sie Ihre Ersatzmann-Rolle in der Lizenz-Mannschaft?

Ich sitze momentan für Melka auf der Bank. Das ist eine große Chance. Im Notfall wäre ich an der Reihe. Ich fühle mich in der Situation ganz wohl, weil ich auch das Vertrauen von Mannschaft und Trainer spüre. Ich bin seit eineinhalb Jahren drei oder vier Mal die Woche mit der Truppe zusammen. Es wird keine Probleme geben, wenn ich auflaufen muss.

Was bringt Ihnen mehr: In der „Zwoten“ zu spielen oder oben auf der Bank zu sitzen?

Schwer zu sagen. Natürlich ist Spielpraxis wichtig, aber diese Zweitliga-Atmosphäre zu schnuppern, ist für mich eine tolle Erfahrung. Im Stadion, in dem 30.000 Leute sind, zu sitzen, ist klasse.

Auf welche Tabelle schauen Sie häufiger, Regionalliga oder Zweite Bundesliga?

Da gibt es keinen Unterschied. Ich bin über beide bestens informiert. Je nach dem, bei welchem Team ich bin, gebe ich alles. Man kann wirklich sagen, dass ich Teil von beiden Teams bin.

Was trauen Sie der Truppe von Goran Vucic zu?
Wir sind gut gestartet. Ich bin mir sicher, dass wir den Klassenerhalt packen und genau das ist unser primäres Ziel. Es sieht zwar momentan bestens aus, aber wir sollten bloß nicht anfangen zu träumen. Wir dürfen nicht nachlassen, wenn es darum geht, Punkte gegen den Abstieg zu sammeln.

Wie lautet Ihre Prognose in Liga zwei?

Ähnlich. Auch hier hatten wir einen guten Auftakt, der sehr wichtig war, um die Liga zu halten. Aber der Trainer hat auch in dieser Woche erst gesagt, dass man den Blick für das Wesentliche nicht verlieren und keinen Deut nachlassen darf. Genau so sehe ich das auch.

Autor: Christian Krumm

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