Anfang nächsten Jahres wird das Vereinsgelände des FC Schalke 04 um einen weiteren großen Baustein reicher sein. Am 1. Februar 2006 eröffnet das Reha- und Gesundheits-Zentrum „medicos.AufSchalke“ seine Pforten.

„medicos AufSchalke“ eröffnet am 1. Februar 2006

hb
10. November 2005, 10:29 Uhr

Anfang nächsten Jahres wird das Vereinsgelände des FC Schalke 04 um einen weiteren großen Baustein reicher sein. Am 1. Februar 2006 eröffnet das Reha- und Gesundheits-Zentrum „medicos.AufSchalke“ seine Pforten.

Anfang nächsten Jahres wird das Vereinsgelände des FC Schalke 04 um einen weiteren großen Baustein reicher sein. Am 1. Februar 2006 eröffnet das Reha- und Gesundheits-Zentrum „medicos.AufSchalke“ seine Pforten, ab Mitte Januar soll bereits die Prüfungsphase laufen. Betreiber und jeweils 50-prozentige Partner sind der Verein und die Schüchtermann-Schiller’schen Kliniken mit Sitz in Bad Rothenfelde bei Osnabrück.

Das Bauvolumen des 12.200 m² großen und fünfstöckigen Komplexes beträgt 28 Millionen Euro, zur Inbetriebnahme des Komplexes sollen 150 Arbeitsplätze geschaffen werden. Experten aus der Orthopädie, Kardiologie und Onkologie sollen dann täglich bis zu 400 Patienten ambulant betreuen, davon allein im Rehabereich 130 Personen. „Das wird die beste Einrichtung in Deutschland, wenn nicht in Europa werden“, sagte Manager Rudi Assauer bei einem Rundgang am Mittwoch. „Von diesem Projekt wird unsere Profiabteilung stark profitieren. Denn hier wird es künftig große Möglichkeiten und kurze Wege geben, oft ist bei der Behandlung ein Tag entscheidend“, erklärte Assauer, der aber auch nichts gegen Gäste zum Beispiel aus Dortmund hätte: „Jeder kann das Center nutzen, ob Kassen- oder Privatpatient. Auch Spieler von anderen Vereinen können gerne hierhin kommen.“

Schnittstelle zwischen Verein und Rehazentrum sind Mannschaftsarzt Dr. Thorsten Rarreck und Fitness-Coach Dr. Christos Papadopoulos. „Wir wollen die Einrichtung auch für wissenschaftliche Zwecke nutzen, um neue Studien zu entwickeln“, sagte Rarreck. „Unser Ziel ist es, internationale Spitzensportler nach Gelsenkirchen zu holen und sie hier ganzheitlich zu behandeln.“

Autor: hb

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