Nach dem 1:0-Erfolg gegen Marten – und 4 Punkten aus zwei Top-Spielen innerhalb einer Woche - zählt Wacker Obercastrop wieder zu den Anwärtern auf den Titel.

BL 15: Wacker siegt

Arminia Marten strauchelt in Castrop

20. September 2009, 20:33 Uhr

Nach dem 1:0-Erfolg gegen Marten – und 4 Punkten aus zwei Top-Spielen innerhalb einer Woche - zählt Wacker Obercastrop wieder zu den Anwärtern auf den Titel.

Davon will Trainer Uwe Esser allerdings vorerst noch nichts hören: „Phasenweise haben wir einfach noch zu unklug gespielt“, bemängelte er anschließend. Diese Phasen allerdings sind sicher auch der personellen Situation geschuldet, denn da drückt Esser derzeit besonders der Schuh. Insgesamt fehlen ihm sieben Kicker verletzungsbedingt.

Diejenigen allerdings, die heute für die ganz in schwarz spielenden Castroper aufliefen, machten ihre Sache mehr als ordentlich. Besonders der Defensiv-Verband stand meist bombensicher, so dass man Arminia Martens Torgelegenheiten an einer Hand abzählen konnte.

Aber auch die Heimelf brannte kein Offensivfeuerwerk ab, hatte aber zumindest einmal eine wirklich zündende Idee, als Björn Brinkmann, den völlig frei stehenden Dennis Hasecke perfekt bediente und der den Ball nur noch über die Linie drücken musste (16.). „Sicher werden wir in diesem Jahr keine 100 Tore schießen, dafür stehen wir hinten umso sicherer“, beschreibt Esser das neue Gesicht seiner Mannschaft.

Und wenn man eben eine der eigenen Chancen zu einem Treffer nutzt und hinten nichts zulässt, springt dann ein 1:0-Sieg dabei heraus. Auch wenn der am Ende etwas glücklich zu Stande kam. Denn ab der 70. Spielminute war der Kräfteverschleiß bei Wacker deutlich zu spüren. Deshalb und weil Martens Coach Michael Griehsbach nach dem Seitenwechsel mit Christian Boullier und Michael Brockmann zwei frische Offensivkräfte brachte, hatte der Gast von nun an deutlich mehr Spielanteile.

Die wenigen Gelegenheiten die sich aus der Überlegenheit ergaben, ließen allerdings Marco Paultyn per Kopf und Fabian Ostrowski mit einem Schuss aus gut 14 Metern recht leichtfertig aus. Die mangelnde Kaltschnäuzigkeit, aber auch der holprige Spielfluss gefielen Griehsbach überhaupt nicht. „Wir haben viel zu wenig aus unseren fußballerischen Möglichkeiten gemacht“, verriet er daher hinterher enttäuscht.

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