Bundesligist Borussia Dortmund will seine geplante Umschuldung offenbar mit Hilfe der großen  amerikanischen Investmentbank Morgan Stanley vornehmen.

BVB baut auf US-Bank

24. Oktober 2005, 10:28 Uhr

Bundesligist Borussia Dortmund will seine geplante Umschuldung offenbar mit Hilfe der großen amerikanischen Investmentbank Morgan Stanley vornehmen.

Bundesligist Borussia Dortmund will seine geplante Umschuldung offenbar mit Hilfe der großen amerikanischen Investmentbank Morgan Stanley vornehmen. Hinweise liefert laut Informationen des Fachmagazins kicker die Einladung zur Aktionärsversammlung am 22. November, bei der der Bankier Patrick Albert Lynch als neues Aufsichtsratsmitglied vorgeschlagen werden soll. Ziel der Umschuldung ist es, die aktuellen Verbindlichkeiten von 89 Millionen Euro, die sich derzeit auf 70 Gläubiger verteilen, auf einen Hauptgläubiger zusammenzuführen.

Stück Unabhängigkeit für den BVB

Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer der Borussia Dortmund GmbH und Co. KGaA, bestätigte Sondierungsgespräche. Es sollen jedoch bereits Möglichkeiten einer langfristigen Finanzierung erörtert worden sein, die für den BVB ein großes Stück Unabhängigkeit bedeuten würde.

Die Aktionärsgesellschaft soll die KGaA zudem bevollmächtigen, in dem Zeitraum bis zum 31. Oktober 2010 eine Wandelanleihe im Gesamtnennbetrag von bis zu 40 Millionen Euro auszugeben. Dazu Wirtschaftsberater Thomas Treß, ab dem 1. Januar 2006 zweiter KGaA-Geschäftsführer neben Watzke, im kicker: "Noch ist alles optional."

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