Nach dem Stotterstart in die Saison läuft es in den letzten Tagen richtig rund bei der Reserve Borussia Dortmunds. Das soll nun Heidenheim zu spüren bekommen.

Zwei Erfolgserlebnisse

Schneider-Elf will nachlegen

Matthias Dersch
10. September 2009, 10:57 Uhr

Nach dem Stotterstart in die Saison läuft es in den letzten Tagen richtig rund bei der Reserve Borussia Dortmunds. Das soll nun Heidenheim zu spüren bekommen.

Am Dienstag traf sich die geballte Fußballtradition Dortmunds im altehrwürdigen Stadion Rote Erde: Die Zweitvertretung von Borussia Dortmund hatte auf Initiative ihres Managers Heinz Keppmann die Amateurvereine ASC Dortmund, Hombrucher SV und SC Dorstfeld zum Blitz-Turnier eingeladen – alle vier Klubs werden in diesem Jahr 100 Jahre alt, das musste natürlich standesgemäß gefeiert werden.

Die gastgebende Borussia setzte sich in allen drei Begegnungen durch und konnte sich damit nach dem so wichtigen Heimerfolg über Dynamo Dresden über das zweite Erfolgserlebnis binnen weniger Tage freuen. Am Samstag soll nun der dritte Streich folgen: Beim Mitaufsteiger 1. FC Heidenheim - der als Dreizehnter einen Zähler (9) mehr auf dem Konto hat, als der BVB - soll der zweite „Dreier“ in Serie eingefahren werden.

Marcus Piossek, Matchwinner gegen Dresden, sieht sein Team von den Wochen der Wahrheit: „Wir haben gegen Dynamo einen Schritt in die richtige Richtung unternommen. Punkten wir jetzt auch in Heidenheim und danach gegen Wuppertal, sind wir da angelangt, wo wir hin wollen.“ Der 20-Jährige strotzt derzeit vor Selbstvertrauen – und wird deshalb auch am Wochenende wieder seinen Platz in der Zentrale einnehmen. Das Experiment, ihn auf der rechten Seite in der Mittelfeldraute aufzubieten, ist erst einmal zu den Akten gelegt - sehr zur Freude des früheren Lippstädters: „Dort fühle ich mich wohler. Ich habe mehr Ballkontakte, kann mich mehr zeigen.“

Anders als Piossek, der seinen Platz sicher hat, müssen Nedim Hasanbegovic, Christian Eggert und Jörn Neumeister zittern. Denn mit David Vrzogic, Sven Bender und Lasse Sobiech kehren am Samstag drei Nationalspieler in den Kader zurück. Die Erfolgself vom letzten Wochenende dürfte also gesprengt werden.

Autor: Matthias Dersch

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren