In den Kreisligen in Dortmund gab es auch in dieser Woche keinen Spielabbruch - dafür aber deftige Packungen, knappe Siege und wechselnde Spitzenpositionen.

DO: Kreisliga kompakt

"Vorne Pech und hinten Unvermögen"

Markus Kleine-Beck
07. September 2009, 14:22 Uhr

In den Kreisligen in Dortmund gab es auch in dieser Woche keinen Spielabbruch - dafür aber deftige Packungen, knappe Siege und wechselnde Spitzenpositionen.

Kreisliga A 1:

Der Hörder SC hat sich gegen Türkspor den Start-Frust von der Seele geschossen – mit 11:1 gewannen der HSC zuhause gegen die überforderten Jungs von Türkspor, die mit einem Punkt und 26 Gegentoren aus fünf Partien nach wie vor den letzten Rang belegen.

Ganz oben in der Tabelle steht weiterhin die SG Lütgendortmund, die den ersten Rang dank eines 1:0-Sieges gegen den FC Hangeney verteidigen konnte. Auch der SC Dortmund (3:1 im „Spitzenspiel“ gegen Bodelschwingh) und der SV Westrich (1:0 gegen Sharri) konnten ihre Partien am Wochenende gewinnen und stehen damit mit jeweils zwölf Punkten aus fünf Spielen in Lauerstellung hinter der SG.

Mit zwei Toren aus fünf Spielen geht die Zweite von Rot-Weiß Barop momentan vor allem im Offensivbereich am Stock und konnte auch gegen Oespel Kley nicht überzeugen, 0:3 hieß es am Ende.

Kreisliga A 2:

Im Duell der Zweitvertretungen zwischen Aplerbeck II und Hombruch II konnte sich der ASC durchsetzen, beim 2:1 den zweiten Dreier der Saison einfahren und als Extra-Bonbon noch den Hombruchern den ersten Rang streitig machen, den sich der VfL Hörde mit einem 7:0-Erfolg gegen den VfR Sölde und zwölf Punkten aus fünf Spielen sichert.

Damit war die erste Niederlage der Sölder gleich eine äußerst empfindliche, nach der sie sich den zweiten Rang mit dem SV Körne und Hombruch II mit jeweils zehn Zählern nun teilen müssen.

Derweil hat der SF Sölderholz auch an diesem Wochenende bei der 0:4-Pleite gegen Schwerte II kein Tor erzielen können und weiterhin mit zwei Treffern aus fünf Spielen den harmlosesten Sturm der Liga. „Ich glaube nicht nur in dieser Liga“, schmunzelt Sportfeunde-Trainer Thomas Biller angesichts dieser Tatsache. „Aber da kommt im Moment auch viel zusammen – Verletzungen, unnötige Sperren und, und, und. Dann verwerten wir unsere Chancen nicht, manchmal fehlt auch einfach das Glück und so stehen wir dann da, wo wir im Moment stehen.“

Aber aufgeben gibt’s nicht für den Coach: „Dann müssen wir uns das Glück halt erarbeiten. Gegen Schwerte - die für mich Aufstiegsfavorit sind - können wir auch zur Halbzeit 2:0 führen, aber die machen aus zwei halben Chancen zwei Tore – man könnte sagen, dass uns vorne Pech und hinten manchmal Unvermögen den Sieg gekostet haben.“

Trotzdem sei ein Platz im oberen Drittel der Tabelle drin. „Da müssen dann aber alle Rädchen ineinander greifen.“

Kreisliga A 3:

Das 2:1 über die Zweite von Eving-Lindehorst war der fünfte Sieg für den VfL Kemminghausen in Folge – mit der maximalen Ausbeute von 15 Punkten belegen sie damit den ersten Tabellenplatz. Direkt gefolgt von den SF Ay Yildiz, die gegen Lünen 08 mit 2:0 gewinnen konnten und damit 13 Punkte aus den ersten fünf Spielen verbuchen konnten – nicht schlecht für einen Aufsteiger.

Am unteren Tabellenende wartet derweil Brambauer 13/45 II als einziges Team der Liga noch auf einen Erfolg – am Wochenende gab es zuhause eine 1:5-Klatsche gegen den BV Lünen 05 zu verbuchen.

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Autor: Markus Kleine-Beck

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