Die Luft wird für die Wattenscheider immer dünner. Nur vier Tage nach der deftigen 1:5-Klatsche beim MSV Duisburg II wartet nun der nächste Brocken.

Euler steht parat

Philipp Kunz beißt auf die Zähne

06. September 2009, 10:27 Uhr

Die Luft wird für die Wattenscheider immer dünner. Nur vier Tage nach der deftigen 1:5-Klatsche beim MSV Duisburg II wartet nun der nächste Brocken.

Denn mit dem SC Wiedenbrück gastiert die Mannschaft der Stunde an der Lohrheide. Die Elf von Coach Thomas Stratos ist noch ungeschlagen. „Und diese Serie wollen wir halten“, verspricht der Ex-Profi.“

Trotz der schlechten Aussichten, gegen den Spitzenreiter die Trendwende einzuläuten, ist SGW-Trainer Stefan Blank zuversichtlich, dass sein Team die Überraschung landen kann: „Diese Truppe ist eingespielt und durch die Verbandsliga marschiert. Der gute Start hat zusätzliches Selbstvertrauen gegeben, aber wir haben ein Heimspiel und müssen dem Match unseren Stempel aufdrücken.“

Aber das dürfte angesichts des Kontrahenten schwer werden, zumal die Wattenscheider nach ETB Schwarz-Weiß Essen die zweitschlechteste Heimbilanz aufweisen und noch kein Pünktchen ergattern konnten.

Am Sonntag kann der Trainer auf seinen neuen Torhüter Jan Euler zurückgreifen, dessen Spielberechtigung vorliegt. Und das ist von Nöten, denn Stammkeeper Philipp Kunz hat sich an der Wedau die Schulter ausgekugelt und wird wahrscheinlich ausfallen. „Philipp hat sie sich selbst wieder eingerenkt, auf die Zähne gebissen und mit Schmerzen weiter gespielt. Ich hoffe, dass er wieder spielen kann“, berichtet Blank.

Auf die Zähne beißen muss gegen Wiedenbrück aber die gesamte Mannschaft, denn ansonsten wird die Luft für die 09er noch dünner, als sie ohnehin schon ist.

Jahrhundert-Elf
Zum 100-Jährigen wird die Jahrhundertelf gewählt. Die Wahl erfolgt im 4-3-3 System. Bis zum 10. Oktober können die Stimmen abgegeben werden. Folgende Spieler stehen zur Wahl:
Tor: Jupp Koitka, Manfred Behrendt, Ralf Eilenberger, Michael Joswig, Udo Mai, Peter Martin, Friedhelm Schulte.
Abwehr: Hans-Günter Bruns, Vilson Dzoni, Rudi Klimke, Reinhold Klee, Burkhard Steiner, Thomas Siewert, Jörg Bach, Werner Steeger, Hans-Werner Moser, Helmut Zyla, Dirk Kontny, Jörg Sobiech, Bernd Gräwe, Dieter Mietz, Uwe Neuhaus, Andreas Teichmann, Peter Kushev.
Mittelfeld: Thorsten Fink, Günter Tinnefeld, Stefan Emmerling, Rainer Frömberg, Hans-Jürgen Zimmer, Eduard Buckmaier, Heinz Jebram, Werner Kontny, Michael Henke, Hannes Bongartz, Harald Kügler, Hamit Altintop, Markus Schupp, Carlos Babington, Jürgen Jendrossek, Ali Ibrahim, Tecki Schellhase, Norbert Grede, Markus Feinbier.
Angriff: Gerd Drews, Peter Kunkel, Helmut Reiners, Ewald Hammes, Helmut Horsch, Sergio Allievi, Detelev Rosellen, Gerd Haselhoff, Sammy Sané, Halil Altintop, Maurice Banach, Marek Lesniak, Wolfgang Schmitt, Uwe Tschiskale.
Trainer: Hannes Bongartz, Karlheinz Feldkamp, Hubert Schieth, Fahrudin Jusufi, Jupp Tenhagen, Gerd Roggensack, Georg Kreß, Erhard Ahmann, Dirk Helmig.

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