DSF-Moderator Jörg Wontorra ist von seinem Arbeitgeber nach seinen Äußerungen über Schalke-Manager Rudi Assauer abgemahnt worden. Des Weiteren muss sich

Wontorra nach "Doppelpass" im Abseits

20. September 2005, 14:39 Uhr

DSF-Moderator Jörg Wontorra ist von seinem Arbeitgeber nach seinen Äußerungen über Schalke-Manager Rudi Assauer abgemahnt worden. Des Weiteren muss sich "Wonti" in der kommenden Doppelpass-Ausgabe entschuldigen.

Der TV-Sender DSF hat zwei Tage nach den Äußerungen von "Doppelpass"-Moderator Jörg Wontorra über Schalke-Manager Rudi Assauer auf den Vorfall reagiert. "Herr Wontorra hat eine Abmahnung erhalten. Darüber hinaus wird er sich im Doppelpass am kommenden Sonntag nochmals öffentlich in aller Form bei Herrn Assauer entschuldigen. Einen weiteren Fehltritt darf sich Herr Wontorra nicht mehr erlauben. Dass Herr Assauer und Schalke 04 die Entschuldigung des DSF und von Jörg Wontorra angenommen haben, hat dazu geführt, dass wir keine schwerwiegenderen Konsequenzen ziehen mussten", teilte DSF-Geschäftsführer Thomas Deissenberger in einer Presse-Erklärung mit.

Assauer akzeptiert Entschuldigung

Assauer hatte die telefonische Entschuldigung von Wontorra am Montag akzeptiert. Als Gastgeber der Journalisten-Talkrunde "Doppelpass" hatte Wontorra am vergangenen Sonntag im Zusammenhang mit der Wutrede des Managers nach der 0:1-Auftaktpleite in der Champions League beim PSV Eindhoven gesagt: "Die Bild würde da sehr doppeldeutig titeln: "Assauer voll dabei". Das ist vielleicht auch noch ein ganz kleines Problem, das man besprechen sollte." Wenig später ließ Wontorra in der Expertenrunde noch die Frage folgen: "Inwieweit sollte ein Manager aufpassen, dass sein Grundnahrungsmittel nicht den ganzen Tag flüssig ist?"

Das DSF hatte sich sofort von Wontorras Aussagen distanziert und Konsequenzen angekündigt.

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