Das Spitzenspiel der Regionalliga West zwischen dem VfL II und Mainz II war für die 396 zahlenden Zuschauer in der Lohrheide wahrlich kein Fußball-Spektakel.

VfL II - Mainz II 0:0

Hohes Tempo, wenig Torgefahr

02. September 2009, 21:17 Uhr

Das Spitzenspiel der Regionalliga West zwischen dem VfL II und Mainz II war für die 396 zahlenden Zuschauer in der Lohrheide wahrlich kein Fußball-Spektakel.

Zwar kämpften die Nachwuchs-Teams beim torlosen Remis leidenschaftlich, doch spektakuläre Szenen vor beiden Toren blieben Mangelware. Kein Wunder, denn Mainz-Coach Peter Neustädter war auf das Spiel des VfL bestens vorbereitet. „Ich habe ganz genau gewusst, dass der VfL in der Abwehr sehr kompakt steht. Deshalb war es für uns enorm wichtig, nicht aufzumachen.“ Und dann gestand der Mainzer Coach ein: „In der Offensive hatten wir ganz wenig Durchschlagskraft.“

Auf der anderen Seite wirkte auch Nico Michaty gelassen, obwohl Joker Marc Rzatkowski in der Nachspielzeit das Siegtor vergab. „Ich bin nicht unzufrieden. Ich habe in der Halbzeit gewarnt, dass es ein Geduldsspiel wird. Wir mussten immer aufpassen, aber unsere Verteidigung stand sehr gut.“

Mit dem torlosen Remis blieben beide Teams im oberen Drittel, inklusive der Vorbereitung blieben die Gastgeber zum 15. Mal ohne Niederlage. Bei beiden Mannschaften fielen Laufbereitschaft und Tempo auf, allerdings ging das zu Lasten der Genauigkeit und des Kombinationsspiels. Zudem spürte man viel Respekt voreinander, so dass das torlose Remis am Ende eine fast logische Folge war.

Splitter

Auf Kevin Vogt musste Nico Michaty verzichten, der Mittelfeldspieler ist bis Mitte nächster Woche beim U 19-Team von Nationalcoach Heiko Herrlich.

Viel Prominenz in der Lohrheide. Neben dem Aufsichtsratsvorsitzenden Werner Altegoer, Sportvorstand Thomas Ernst, Chef-Trainer Marcel Koller und Michael Lameck waren auch die Ex-VfLer Achim Weber und Mike Rietpietsch unter den Zuschauern.

Zittern um Angreifer Alex Neumann. Der zog sich beim Dienstags-Training eine Knieverletzung zu. Beim Aufwärmen ist er gesprungen und auf dem Knie gelandet. Jetzt droht dem Jugend-Nationalspieler Ungemach. Denn es besteht der Verdacht eines Kreuzbandrisses. Doch Coach Nico Michaty schwächt ab: „Mal langsam, das ist noch gar nicht bestätigt.“

Justin Eilers, beim Spiel in Mannheim noch Torschütze des Ausgleichs, fehlte im 18er-Kader. Allerdings war sein Autounfall (nur leichter Blechschaden) nicht der Grund. Michaty: „Ich wollte ihm nur einmal eine Pause gönnen.“

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