Ab Donnerstag gilt es: In Dortmund startet die 23. Hallen-Stadtmeisterschaft. Bereits die an zwei Tagen ausgetragene Vorrunde (jeweils ab 17.30 Uhr) hat es dabei in sich. In fünf Hallen kämpfen 60 Teams um den Einzug in die Zwischenrunde. Sechs Teams pro Halle ziehen dabei in die nächste Runde ein. Neben den Gruppensiegern qualifizieren sich zwei Gruppenzweite in einem Entscheidungsspiel. revierkick.de blickt auf den Dortmunder Budenzauber voraus und wird selbstverständlich vor Ort sein.

Dortmund: Vorrunde der Hallen-Stadtmeisterschaft beginnt

Titelverteidiger, Geheimfavoriten und einige alte Bekannte

Felix Guth
27. Dezember 2006, 17:11 Uhr

Ab Donnerstag gilt es: In Dortmund startet die 23. Hallen-Stadtmeisterschaft. Bereits die an zwei Tagen ausgetragene Vorrunde (jeweils ab 17.30 Uhr) hat es dabei in sich. In fünf Hallen kämpfen 60 Teams um den Einzug in die Zwischenrunde. Sechs Teams pro Halle ziehen dabei in die nächste Runde ein. Neben den Gruppensiegern qualifizieren sich zwei Gruppenzweite in einem Entscheidungsspiel. revierkick.de blickt auf den Dortmunder Budenzauber voraus und wird selbstverständlich vor Ort sein.

Halle Brackel:

Eine Reihe von Kreisliga-Teams hofft im Osten der Stadt auf eine Überraschung. In der Gruppe A ist der SV Brackel (Bezirksliga) mit dem Heimvorteil im Rücken klar favorisiert. „Disziplin und Taktik müssen stimmen“, meint Trainer Karl Bracklow jedoch, den Zeigefinger warnend erhoben.

Im Nachbarduell streiten sich A-Ligist TuRa Asseln und B-Ligist TuS Neuasseln um den Platz im Entscheidungsspiel. Dort würde ein Team aus der Gruppe 2 warten, in der Landesligist Westfalia Wickede klar favorisiert ist. Die Wickeder – zuletzt Turniersieger in Kamen-Heeren - treffen auf den Eintracht sowie B-Kreisliga-Herbstmeister Kocatepe Camii. Vor allem auf die Stadtmeisterschafts-Premiere des türkischen Vorstadt-Klubs darf man dabei gespannt sein.

Am Freitag spielen die Gruppen 3 und 4 auf. Dabei wäre alles andere als ein Weiterkommen der beiden „Gruppenköpfe“ ÖSG Viktoria und DJK TuS Körne eine Überraschung. Auf eine Sensation lauern PTSV Dortmund und SF Brackel (Gruppe 3) sowie SV Körne und Wambeler SV.

Halle Brügmann:

In der Nordstadt-Halle gehen zwei Bezirksligisten und Landesligist SG Phönix Eving an den Start. Die Gruppe 1 wird gebildet von SuS Derne, FV Scharnhorst und SC Fatihspor. Die Scharnhorster treten dabei erstmals unter der Regie des neuen Trainers Jan Niedzialkowski an. Die Gruppe 2 besteht durchweg aus Kreisliga-Teams: Der SC Husen-Kurl misst sich mit dem SC Dortmund und Eving Selimiye Spor. Bezirksliga-Schlusslicht VfL Kemminghausen trifft in der Gruppe 4 auf Türkspor Dortmund und TuS Deusen. Kemminghausen kann dabei mit einem besonderen Pfund wuchern: Die Dortmunder Amateurfußball-Legende „Schelle“ Richter schloss sich dem Klub an. Der Rekordtorschütze aller Dortmunder Stadtmeisterschaften (152 Treffer) will die Marke von 160 Toren knacken. In der Gruppe 4 ist Phönix Eving schließlich klarer Favorit, zumal man kurz vor Weihnachten beim stark besetzten Turnier in Waltrop siegte. Vorrundengegner sind Alemannia Scharnhorst und DJK Saxonia.

Halle Huckarde:

Im Westen der Stadt treffen sich zahlreiche Traditionsvereine und langjährige Hallen-Spezialisten. Westfalia Huckarde muss sich in der Gruppe 1 mit A-Ligist Fortuna Dorstfeld und dem Spielverein 26 auseinander setzen. Der SC Dortstfeld hat keine leichten Aufgaben vor der Brust: Für den A-Liga-Spitzenreiter geht es gegen den TuS Rahm und die Technik-Spezialisten des FC Maroc. In der Gruppe 3 steht ein Spieler besonders im Fokus: Peter Vogt, ausgenommener Hallen-Spezialist und seit kurzem in Diensten von SuS Oespel-Kley. Sein Klub spielt gegen BW Huckarde und BSV Fortuna. Bleibt die Gruppe 4, in der Arminia Marten den Gang in die Zwischenrunde fest eingeplant hat. Trainer Eckehard Eigenwillig warnt jedoch trotz der Favoritenrolle vor den Gruppengegnern Karlsglück Dorstfeld und Sarajewo Bosna.

Halle Nette:

Hier richten sich alle Augen auf Landesligist Mengede 08/20, der auf dem Weg zur Titelverteidigung zunächst die Hürden RW Bodelschwingh und Hellweg Lütgendortmund nehmen muss. Sechs Vorjahressieger stehen noch im Kader, hinzu kommen hallenfreudige Neuzugänge wie Stefan Hübenthal oder Tuna Kayabasi. „Die Titelverteidigung wird verdammt schwer“, weiß Trainer Mario Plechaty. Zumindest die Vorrunde sollten die Gelb-Roten aber überstehen.

Die Mengeder sind ebenso wie die SG Lütgendortmund, Germania Westerfilde und FC Nette aus der Gruppe 4 erst am Freitag an der Reihe. SG-Trainer Thomas Klukas sagt dabei selbstbewusst: „Wir wollen wieder nach Wellinghofen.“ Am Donnerstag kämpfen Urania Lütgendortmund, FC Hangeney und Sila Spor (Gruppe 1) sowie DKJ SF Nette, Westfalia Kirchlinde und TuS Bövinghausen (Gruppe 2) und drei Plätze in der Zwischenrunde.

Halle Renninghausen:

In der Südstadt treten einige Geheimfavoriten auf den Plan. Häufig genannt wird so der Name von Bezirksliga-Spitzenreiter ASC 09 Dortmund, der sich am Donnerstag in der Gruppe 2 mit dem BSV Schüren und SV Berghofen duelliert. ASC-Trainer Hannes Wolf ergänzte seine ohnehin äußerst spielstarke Truppe dabei noch um einen weiteren Hallen-Spezialisten: Routinier Andreas Müller wurde reaktiviert. In der Gruppe 1 spielt mit dem TuS Eichlinghofen ebenfalls ein Bezirksligist. Die Truppe von Trainer Thomas Faust bekommt es mit RW Barop und den SF Sölderholz zu tun.

Rekordsieger VfR Sölde (Kreisliga A) hofft am Freitag in der Gruppe 3 auf das Weiterkommen. Vorrundengegner sind Bezirksligisten Kirchhörder SC und der SSV Hacheney, der erstmals seit langer Zeit wieder mit dabei ist. Die Gruppe 4 wird zwar durchweg von A-Liga-Teams gebildet, hat es aber dennoch in sich: Der FC Brünninghausen trifft auf den Hörder SC sowie VfL Hörde.

Autor: Felix Guth

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