Frankreichs Schiedsrichter sind sauer darüber, dass sie ihre Honorare erst mit großer Verspätung erhalten. Sie haben deshalb einen deutlichen Brief geschrieben.

Ärger um Honorare

Referees warten auf ihre Bezüge

sid
31. August 2009, 17:49 Uhr

Frankreichs Schiedsrichter sind sauer darüber, dass sie ihre Honorare erst mit großer Verspätung erhalten. Sie haben deshalb einen deutlichen Brief geschrieben.

Die französische Nachrichten-Agentur AFP zitiert aus dem Schreiben an Schiedsrichter-Boss Jean-Louis Piette: "Seit der Beginn der Saison haben die Schiedsrichter und ihre Assistenten noch keinen Pfennig für ihre Arbeit gesehen, die sie für die beiden Profiligen ausüben. Viele Schiedsrichter sind aber fast vollständig von den Einnahmen aus der Schiedsrichterei abhängig." In Frankreich sind wie in der Bundesliga vier Spieltage absolviert.

In der Regel werden die Honorare drei Wochen nach einem Einsatz angewiesen. Die Schiedsrichter haben jetzt eine Frist bis zum 4. September gesetzt, um die Honorare für ihre Spielleitung in der 1. Runde des Ligapokals und für den 1. Spieltag zu erhalten.

Bislang hatten sich am 3. und 4. Spieltag jeweils neun der zehn Schiedsrichter geweigert, den Spielbericht zu unterschreiben - wozu sie verpflichtet sind - und das Logo der Profiliga auf dem Ärmel zu tragen. Die Liga überweist dem Verband pro Jahr zehn Millionen Euro, damit dieser die Schiedsrichter bezahlen kann.

Autor: sid

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