Sascha Mölders trifft wieder, will von blauen oder weißen Schuhen aber nichts hören und Robert Mainka wurde getackert und später sogar ganz schummrig.

RWE: Stimmen aus Verl

Mölders trifft mit weißen Schuhen

Aaron Knopp
30. August 2009, 09:07 Uhr

Sascha Mölders trifft wieder, will von blauen oder weißen Schuhen aber nichts hören und Robert Mainka wurde getackert und später sogar ganz schummrig.

Sascha Mölders hat den „Schuhfluch“ besiegt. Dabei war der Kniff nur allzu durchschaubar: Er wechselte einfach die Fußbekleidung und stellte von blau auf weiß um. Darauf angesprochen, blockt der Kapitän aber noch immer ab: „Reden wir lieber über Fußball und darüber, wie wir aufgetreten sind. Das ist viel schöner und wichtiger, denke ich.“

Dabei zählt für den Torjäger nicht nur, dass bei ihm persönlich der Knoten platzte, wichtiger war ihm die Leistung des Teams. Von „Effektivfußball“ wollte er jedenfalls nichts hören: „Denn wir haben vor allem in der ersten Halbzeit klar das Geschehen bestimmt.“

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Thomas Strunz stiftete in der Schuhfrage zusätzlich Verwirrung. Gut gelaunt flachste der Teamchef: „Jetzt hat Sascha auch endlich mit seinen blauen Schuhen getroffen, die wir einfach nur überlackiert haben.“

Auch der Europameister unterzog sich jedoch einem Umstyling und trat im Trainingsanzug auf. Fortsetzung nicht ausgeschlossen: „Es geht einfach darum, dass ich nicht ausrechenbar bin und auch für die Mannschaft die Abläufe immer etwas anders sind. Vielleicht trete ich ja beim nächsten Mal wieder im Anzug auf, vielleicht aber auch in Jeans“, orakelte der 41-Jährige.

Robert Mainka zog sich eine blutige Kopfverletzung zu und absolvierte die letzten Minuten des Spiels mit einem „Turban“. „Ich habe einen Stollen abbekommen“, erklärte der Mittelfeldakteur. „Das ist dann auf dem Platz kurz getackert worden. Jetzt ist mir aber schon ein bisschen schummrig.“

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Der Auftritt bei seinem Ex-Klub löste indes eher positive Emotionen hervor: „Aber ihr könnt mit glauben: so einfach, wie es aussah, war es gar nicht. Sicher hätten wir in der zweiten Hälfte noch den ein oder anderen Angriff konsequenter zu Ende spielen können. Aber ich denke, 3:0 auswärts ist ein Ergebnis, wo es nicht viel zu meckern gibt. Unser Ziel war es, hier zu gewinnen, unser nächstes Ziel ist es jetzt, Düsseldorf II zu schlagen und zu weiteren Ziele möchte ich micht nicht äußern.“

Mike Wunderlich fiel ebenfalls auf, dass die Mannschaft anders aufgetreten ist: „Wir haben defensiv sehr gut gearbeitet. Ich glaube, Verl hatte nicht eine Chance. Wir haben in den letzten Spielen auch immer gut angefangen, aber Sascha hat dann die zwei Tore gemacht und das gibt Sicherheit. Ich glaube, wir haben eine richtig gute Vorstellung abgeliefert.“

Autor: Aaron Knopp

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