Gerade hat sich Hamit Altintop mit seiner neuen Rolle als rechter Verteidiger abgefunden und füllt diese Position zufriedenstellend aus, wird ihm doch noch ein hochkarätiger Konkurrent vor die Nase gesetzt.

S04: Altintop will Platz gegen Rafinha verteidigen

hb
21. August 2005, 17:20 Uhr

Gerade hat sich Hamit Altintop mit seiner neuen Rolle als rechter Verteidiger abgefunden und füllt diese Position zufriedenstellend aus, wird ihm doch noch ein hochkarätiger Konkurrent vor die Nase gesetzt.

Gerade hat sich Hamit Altintop mit seiner neuen Rolle als rechter Verteidiger abgefunden und füllt diese Position zufriedenstellend aus, wird ihm doch noch ein hochkarätiger Konkurrent vor die Nase gesetzt. Rafinha, das Super-Talent, wird mit Sicherheit nicht für die Bank verpflichtet (mehr dazu auf Seite 6!). Das weiß auch Altintop, der den neuen Mannschafts-Kollegen auf Schalke bedingt willkommen heißt. „Ich nehme die Herausforderung gerne an. Wenn er sich durchsetzen sollte, dann habe ich Respekt davor. Es geht nicht um mich, sondern dass die Truppe weiter verstärkt wird“, hebt der Türke an, um zu differenzieren: „Falls er dies nicht tun sollte, würde ich mich wundern, warum der Verein fünf Millionen für einen Spieler ausgibt.“
Gegen Kaiserslautern und in Dortmund machte Altintop seine Sache gut. Gegen Mönchengladbach wird er ohne Frage wieder zur ersten Elf gehören. Aber was ist, wenn die Champions League beginnt und die Saison für den FC Schalke erst einmal so richtig los geht? „Darüber mache ich mir jetzt noch keine Gedanken. Noch ist der Spieler nicht da, daher kann ich mir kein Urteil über ihn erlauben“, wägt der Ex-Wattenscheider ab.
Genau so diplomatisch äußert sich Altintop derzeit auch über seinen Bruder Halil, der nach seinen vier Toren in den ersten beiden Bundesliga-Matches in aller Munde ist. „Ich freue mich für ihn, dass er endlich richtig Erfolg hat“, meint Hamit. Klar, dass er seinen Zwilling am liebsten nächstes Jahr nach Schalke holen würde. Schließlich läuft Halils Vertrag in Kaiserslautern 2006 aus. „Wir telefonieren jeden Tag und sprechen natürlich auch über Schalke. Aber er muss selbst entscheiden, was für ihn das Beste ist. Vielleicht wäre ein Wechsel zu uns für ihn auch ein Schritt zurück“, erlebt Hamit schließlich gerade, dass die Konkurrenz bei den Königsblauen stärker ist als bei den Pfälzern.

Autor: hb

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