Seine Serie konnte Kai Michalke nicht fortsetzen. Der Duisburger Neuzugang zählte bisher in nahezu jedem Testspiel zu den Torschützen des MSV, auch beim Duell mit Twente Enschede ließ es Michalke einige Male krachen - allerdings nur an den Pfosten.

MSV - Michalke mit Argumenten

27. Juli 2005, 16:40 Uhr

Seine Serie konnte Kai Michalke nicht fortsetzen. Der Duisburger Neuzugang zählte bisher in nahezu jedem Testspiel zu den Torschützen des MSV, auch beim Duell mit Twente Enschede ließ es Michalke einige Male krachen - allerdings nur an den Pfosten.

Seine Serie konnte Kai Michalke nicht fortsetzen. Der Duisburger Neuzugang zählte bisher in nahezu jedem Testspiel zu den Torschützen des MSV, auch beim Duell mit Twente Enschede ließ es Michalke einige Male krachen - allerdings nur an den Pfosten.

"Zumindest ein Ding davon hätte ich machen müssen", ärgerte sich der Offensiv-Mann ein wenig, bevor er zufrieden feststellte: "Seit dem ich hier in Duisburg bin, gebe ich mein Bestes und versuche das abzurufen, was man von mir erwartet. Ich fühle mich ganz gut und hätte natürlich meine Tor-Quote auch gerne fortgesetzt. Aber für mich ist auch wichtig, dass überhaupt Tor-Gefahr vorhanden ist."

Die entfachte der einstige Berliner gegen den Vorjahres-Sechsten der niederländischen Ehren-Division zweifellos, auch wenn einige Flanken noch an Präzision gewinnen müssen. Unter dem Strich bemerkte auch der Ex-Aachener, dass der MSV längst nicht beim Top-Level angekommen ist. "Bei uns", stellt Kai Michalke fest, "ist noch nicht alles Gold, was glänzt. Teilweise haben wir dem Gegner zu viel Platz gelassen, aber nach dem Wechsel konnten wir eine Schüppe drauf legen und uns gute Chancen erarbeiten."

Michalke blickt auf den Vorbereitungs-Endspurt: "Jetzt liegen noch zwei Wochen vor uns, wir müssen richtig Gas geben. Eigentlich geht es bis zum ersten Saison-Spiel gegen Stuttgart Schlag auf Schlag, viele Test-Begegnungen haben wir nicht mehr." Und somit auch nicht mehr viele Chancen, ein Empfehlungsschreiben an die sportliche Leitung zu adressieren. Momentan hat es den Anschein, dass Kai Michalke die richtigen Argumente vorgebracht hat...

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