Das ist ein Paukenschlag. Nach neun Jahren wird Frank

Verbandsliga 2: Berndt wechselt nach Moers

"Fuzzy" kehrt Langenbochum den Rücken

22. Dezember 2006, 14:20 Uhr

Das ist ein Paukenschlag. Nach neun Jahren wird Frank "Fuzzy" Berndt die SG Herten Langenbochum verlassen. Und zwar schon in der Winterpause. Den Spielführer zieht es zum ambitionierten Landesligisten GSV Moers. "Der Abschied aus Herten fällt mir nach dieser langen Zeit sehr schwer, aber der Beruf geht nun einmal vor", hat der 33-Jährige seine Prioritäten klar gesteckt.

Denn in Moers erhält er einen Ausbildungsplatz zum Versicherungskaufmann beim "Deutschen Herold". Berndt macht klar, dass "es nicht ständig so weiter gehen kann, ich eine gute Perspektive brauche." Und die hat er nicht nur beruflich: "Moers will unbedingt in die Verbandsliga aufsteigen, ich möchte gerne meinen Teil dazu beitragen, dass dieses Vorhaben gelingt." Der Kontakt zum Abwehrrecken kam über GSV-Torwart Sven Schützek zu Stande, der zum einen beim "Deutschen Herold" arbeitet und auch schon für die SGL den Kasten sauber hielt. "Ich habe erst mit Habib Kaya, dann mit Fuzzy gesprochen", berichtet Schützek und hat seinem Coach Siegfried Sonntag damit geholfen.

Hertens Trainer Werner Kasper ist durch Berndts Wechsel nun gezwungen, seine ohnehin schon wacklige Defensive zu stärken, denn mit Berndt bricht der größte Stabilisator weg. "Ich habe mir in Herten einen gewissen Verdienst erarbeitet, sodass mir der Verein nun auch keine Steine in den Weg legen wird", ist sich Berndt sicher, dass er seine neue Stelle am 1. Januar ohne große Umschweife antreten wird.

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