Der DSC Wanne-Eickel spielt für die nächsten drei Jahre in der

Wanne – Erkenschwick

Verpatzte Mondpalast-Premiere

Benjamin Neumann
10. August 2009, 14:35 Uhr

Der DSC Wanne-Eickel spielt für die nächsten drei Jahre in der "Mondpalast"-Arena. Die Premiere gegen die Spvg. Erkenschwick ging allerdings in die Hose.

600 Zuschauer zog das Revierderby zwischen dem DSC Wanne-Eickel und der Spielvereinigung aus Erkenschwick zum Auftakt der Westfalenliga Saison in das Stadion am Sportpark. Das Stadion in Wanne-Süd trägt seit Sonntag nun offiziell den Namen Mondpalast-Arena. Das über die Grenzen des Ruhrgebiets bekannte Wanne-Eickler Volkstheater „Mondpalast“ ist für die nächsten drei Jahre Namensgeber der 13.500 Zuschauer fassenden Arena.

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Dabei boten beiden Teams in der ersten Halbzeit keine theaterreife Leistung ab. Tormöglichkeiten waren Mangelware. Die besten Chance für die Gäste aus Erkenschwick hatte Stefan Oerterer schon nach drei Minuten, als er einen Kopfball knapp über das Tor von DSC-Keeper Marcel Johns setzte. Erst kurz vor der Halbzeit wurde es hektischer auf dem Rasen. Spvgg.-Kapitän Thomas Falkowski senste in der 37. Minute DSC-Stürmer Daniel Gavranovic im Strafraum um, doch Schiedsrichter Bastian Börner zeigte nicht auf den Punkt.

[infobox-right]DSC Wanne-Eickel: Johns - Gökcek (76. Jansen), Strohmann, Gidaszewski, Talaga - Gojkovic (60. Sickel), Wolf, Geppert, Langer (66. El-Hamad) - Bendig, Gavranovic.

Spvgg. Erkenschwick: Kunz - Schmidt, Falkowski, Schurig - Allali, Bönighausen - Ernst, Eisenkopf (69. Ostdorf), Warncke - Oerterer (90.+3 Grad), Bockhoff (89. Petrovic).
Schiedsrichter: Bastian Börner (Lendringsen)

Zuschauer: 600

Tor: 0:1 Stefan Oerterer (60.)
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Im zweiten Akt der Partie kamen die Zuschauer dann ganz auf ihre Kosten. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften. Stefan Oerterer scheiterte zunächst am Pfosten (55.) und Sekunden später an DSC-Torhüter Johns. Für die Schwarz-Gelben scheiterte Miroslav Gojkovic am Erkenschwicker Ersatztorwart Patrick Kunz (57.), der kurzfristig den etatmäßigen Schlussmann Jürgen Laugallies (Oberschenkelzerrung) vertrat. Wenig später setzte DSC-Stürmer Mirko Talaga einen platzierten Schuss knapp am Pfosten vorbei (59.). Fast im direkten Gegenzug machte es Oerterer dann besser. Falkowski leitete einen schnellen Konter ein, so dass der Mittelfeldakteur und Neuzugang von Westfalia Herne den Ball nur noch an Torhüter Johns vorbei schieben musste.

„Das war ein von beiden Seiten sehr intensiv geführtes Spiel. Letztendlich haben wir am Ende aber verdient gewonnen“, zog Erkenschwicks Trainer Jürgen Wielert ein positives Fazit vom ersten Dreier der Saison. Sein Gegenüber Willi Koppmann ärgerte sich nicht gegebenen Strafstoß: „Wir haben es nicht geschafft den nötigen Druck aufzubauen. Wir hatten unsere Torchancen und wenn der Schiedsrichter den Elfmeter für uns gegeben hätte, wäre das Spiel vielleicht ganz anders ausgegangen.“

Autor: Benjamin Neumann

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