Wäre er nur drei Stunden länger geblieben, der FC Schalke hätte mit Sicherheit 6.000 statt der großzügig geschätzten 3.000 Fans zum Trainingsauftakt begrüßen dürfen. Doch Kevin Kuranyi hatte es eilig, nachdem er am Donnerstag bei Dr. Thorsten Rarreck und seinem Stab den medizinischen Check absolviert hatte.

SCHALKE - Kevin Kuranyi versteht sich mit Ailton

06. Juli 2005, 10:28 Uhr

Wäre er nur drei Stunden länger geblieben, der FC Schalke hätte mit Sicherheit 6.000 statt der großzügig geschätzten 3.000 Fans zum Trainingsauftakt begrüßen dürfen. Doch Kevin Kuranyi hatte es eilig, nachdem er am Donnerstag bei Dr. Thorsten Rarreck und seinem Stab den medizinischen Check absolviert hatte.

Wäre er nur drei Stunden länger geblieben, der FC Schalke hätte mit Sicherheit 6.000 statt der großzügig geschätzten 3.000 Fans zum Trainingsauftakt begrüßen dürfen. Doch Kevin Kuranyi hatte es eilig, nachdem er am Donnerstag bei Dr. Thorsten Rarreck und seinem Stab den medizinischen Check absolviert hatte. „Jetzt freue ich mich auf den Urlaub, es geht nach Amerika“, strahlte der sympathische neue Top-Star der Königsblauen.

Mit Freundin Vicky, die im September einen Sohn erwartet, gönnt er sich 20 Tage Ferien in den Staaten. Am 21. Juli wird er dann auf Schalke die Vorbereitung aufnehmen. Zunächst absolvieren Kuranyi sowie die ebenfalls verspätet einscherenden Fabian Ernst und Gerald Asamoah die sport-physiologischen Tests, die der erste Teil der Truppe bereits am morgigen Montag vor sich hat. Am 23. Juli trainieren die Neuzugänge dann erstmals mit der hoffentlich kompletten Mannschaft, die nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in Bad Radkersburg/Österreich zwei Tage frei haben wird. „Ich freue mich schon total auf Schalke“, gibt Kuranyi zu. „Der erste Eindruck war sehr gut. Die Menschen waren super freundlich zu mir.“

Während sich die meisten S04-Fans schon den Kopf darüber zerbrechen, wie Kuranyi und Ailton im Schalker Sturm zusammen passen, ist das für den deutschen Nationalstürmer Nummer eins kein Thema. „Wieso sollten Toni und ich uns nicht verstehen?“, will der 23-Jährige wissen.

Mit der Sprache gibt es schließlich überhaupt keine Probleme. „Mit den Brasilianern werde ich mich auf portugiesisch unterhalten“, weiß der in Rio de Janeiro geborene Kuranyi, wie er sofort Zugang zu seinen Mannschafts-Kameraden bekommt. Und sportlich? „Das wird schon klappen. Wir brauchen bestimmt ein paar Spiele, um uns aufeinander abzustimmen, aber dann sehe ich keine Probleme.“

Und wie er mit Gerald Asamoah harmoniert, hat man bereits beim Confed-Cup gesehen. „Mit Asa verstehe ich mich auch privat sehr gut“, erklärt der Ex-Stuttgarter. „Wir haben einen guten Sturm, die Mannschaft ist insgesamt sehr stark“, ist Kuranyi nicht nach Gelsenkirchen gekommen, um sich sportlich zu verschlechtern. „Bayern ist immer Favorit. Aber ich will mit Schalke Meister werden!“

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