In den Dortmunder Kreisligen ruht der Ball. Der ein oder andere Kicker dürfte darüber recht froh sein. Denn bereits 18 Spieltage sind absolviert, selbst wenn andere Ligen frei hatten, gönnten sich die drei untersten Spielklassen keine Ruhepause. So schaffte man immerhin „Puffer“ für eine mögliche Spielausfall-Serie wie im letzten Jahr. Rein sportlich betrachtet ist eines klar: Langeweile wird wohl kaum aufkommen, wenn es am 11. März wieder losgeht. In einigen Dortmunder Stadtteilen dürfte unter dem Weihnachtsbaum heftig vom Aufstieg geträumt werden.

Dortmund: Kreisliga A: Eine Halbzeit-Bilanz

Keine Langeweile in Dortmund

Felix Guth
22. Dezember 2006, 13:25 Uhr

In den Dortmunder Kreisligen ruht der Ball. Der ein oder andere Kicker dürfte darüber recht froh sein. Denn bereits 18 Spieltage sind absolviert, selbst wenn andere Ligen frei hatten, gönnten sich die drei untersten Spielklassen keine Ruhepause. So schaffte man immerhin „Puffer“ für eine mögliche Spielausfall-Serie wie im letzten Jahr. Rein sportlich betrachtet ist eines klar: Langeweile wird wohl kaum aufkommen, wenn es am 11. März wieder losgeht. In einigen Dortmunder Stadtteilen dürfte unter dem Weihnachtsbaum heftig vom Aufstieg geträumt werden.

Ein oberflächliche Analyse der Halbzeit-Tabellen lautet: Alles wie erwartet. Denn das in den drei Staffeln zur Pause der SC Dorstfeld 09, FC Brünninghausen und Preußen 07 Lünen oben stehen würden, war schon vor der Saison prognostiziert worden. Doch erstens schrieb jeder der drei Spitzenreiter seine eigene Geschichte. Und zweitens drängen sich auch jenseits von Platz eins Teams, auf die bislang Erwähnenswertes leisteten.

Vorjahres-Vize SC Dorstfeld 09 geht in der Staffel 1 mit fünf Punkten Vorsprung in die Winterpause. Es war nicht immer spielerisch glänzend, was der DSC ablieferte. Dennoch steht der Topfavorit dort, wo man ihn erwartet hatte. Denn anders als im Vorjahr gewann die Mannschaft um routinierte Akteure wie Andreas Bath, Rene Bouali oder die Tschernoster-Brüder bislang die „Schweinespiele“ gegen Teams aus dem Keller. Doch rund um den Dorstfelder Bummelberg ist man sicher: Im neuen Jahr darf man sich angesichts der starken Konkurrenz keine Nachlässigkeiten erlauben.

Denn auf Platz zwei lauert mit dem TuS Rahm schon die Überraschungsmannschaft der Hinserie. Bei Vorjahres-Achten hat Trainer „Jung-Trainer“ Christian Hein eine Truppe mit Zukunft um sich geschart. Erfahrene Recken wie Markus Gerstkamp oder Ralf Vogelgesang bilden zwei Drittel der Achse, die um einen „Aufsteiger“ ergänzt wird: Marcel Podschwatke schoss sich in der Hinserie in die Notizbücher der höherklassigen Konkurrenz. Dass die Rahmer noch fünf Punkten hinterher hängen, hat seine Ursachen in einem kleinen Durchhänger im Oktober, als man unter anderem das Duell gegen Dorstfeld mit 0:6 verlor.

Ebenfalls noch im Rennen wähnt sich DSC-Ortstrivale DJK Karlsglück Dorstfeld, aktuell acht Punkte zurück. Zwei Pleiten vor Hinrunden-Ende gegen DJK Oespel-Kley und gegen die nach einem Trainerwechsel wieder erstarkte Kicker von Türkspor Dortmund kosteten die Truppe um Trainer Siggi Schanneck ein wenig den Anschluss.

Insgesamt präsentierte die Staffel sich auf relativ ausgeglichen hohem Niveau. Selbst RW Bodelschwingh liegt als Tabellen-Zwölfter „nur“ zwölf Zähler von der Spitze entfernt. So ist das Feld der Abstiegskandidaten bislang überschaubar. Die bedrohliche Region beginnt bei Germania Westerfilde (18 Punkte) auf Rang 14 und reicht bis zum bereits abgeschlagenen Schlusslicht ATC Brambauer II.

Lesen sie auf Seite 2 über die Staffeln 2 und 3 sowie Kuriositäten der Kellerkinder.

Autor: Felix Guth

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