Beim Ruhr-Pokal 2009 bietet die DJK TuS Hordel wieder ein interessantes Teilnehmerfeld. Werder Bremen, der VfL Bochum und der FC Twente sind die Favoriten.

Ruhr-Pokal: Teilnehmerfeld

Werder, VfL und Twente sind Favoriten

Christian Krumm
30. Juli 2009, 18:38 Uhr

Beim Ruhr-Pokal 2009 bietet die DJK TuS Hordel wieder ein interessantes Teilnehmerfeld. Werder Bremen, der VfL Bochum und der FC Twente sind die Favoriten.

Gruppe A

Twente Enschede
„Wir haben eine Einladung bekommen und ich habe mir gleich gedacht, dass es Sinn macht, in der Vorbereitung ein gut besetztes Turnier mitzuspielen“, betont Trainer Rene Hake. „Wir treten ohnehin gerne gegen ausländische Mannschaften an und da Enschede vom Ruhrgebiet nicht weit entfernt liegt, haben wir zugesagt.“

SG Wattenscheid
Während beim Turnier in Hordel nur Außenseiterchancen da sind, geht es in der Liga um den Klassenerhalt. „Für die SGW war es immer ein großer Kampf gegen den Abstieg. Es wäre vermessen, wenn man nun deutlich mehr erwarten würde“, sagt Trainer Christoph Klöpper.

VfL Osnabrück
„Für uns ist es klasse, gegen hochkarätige Teams aus anderen Bundesligen testen zu können“, betont Coach Roland Twyrdy. „Für uns ist der Ruhr-Pokal ein ganz wichtiger Bestandteil der Vorbereitung.“ Man darf sehr gespannt sein, wie sich die Osnabrücker an der Hordeler Heide präsentieren. „Wir möchten so erfolgreich wie möglich abschneiden“, formuliert der Coach.

DJK TuS Hordel
Als klassentiefster Klub ist der Gastgeber der Underdog des Turniers. „Wir müssen sehr viele neue, junge Spieler einbauen“, ist Trainer Carsten Blankenagel mit einer Prognose vorsichtig. „Aber eins kann ich versprechen: Wir werden gute Gastgeber sein.“

Gruppe B

MSV Duisburg
„Vier, fünf Kicker haben die Perspektive, im Profibereich zu landen“, ist sich der neue Coach Uwe Fecht sicher. „Allen bietet sich eine Plattform, auf der man sich zeigen kann. Ich hoffe, dass die Jungs das verstehen.“ Das gilt sowohl für den Ruhr-Pokal als auch in der A-Jugend-Bundesliga.

RW Oberhausen
Jugendkorrdinator Kai Timm freut sich auf das Turnier: „Für uns sind das interessante und hochklassige Vergleiche gegen starke Teams. Dort kann man auch sehen, wo man selbst wieder hin will.“ Nämlich zurück in die höchste Klasse. „Nach den sehr erfolgreichen Jahren der ersten Mannschaft müssen wir auch im Jugendbereich zusehen, dass wir uns besser aufstellen.“

Werder Bremen
Ohne Frage, wenn man sich das Teilnehmerfeld des diesjährigen Ruhr-Pokals anschaut, ist Werder Bremen alleine schon vom Namen her der große Favorit. „Darüber mache ich mir keinen Kopf“, wiegelt Trainer Mirk Votava ab. „Es kann sein, dass ich auch sehr zufrieden bin, wenn wir Dritter werden. Wichtig ist für mich, dass die ich Fortschritte bei den Spielern sehe.“

VfL Bochum
„Es sind einige Talente da, bei denen ich viel Potenzial sehe“, beschreibt Trainer Dariusz Wosz sein Team. „Stefan Schattauer ist für mich nach Kevin Vogt der nächste Bundesligaspieler. Auch Oguzhan Kefkir hat Qualitäten. Bei den anderen muss man mal abwarten, auch die können sich in einem Jahr richtig gut entwickeln.“

Autor: Christian Krumm

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