Die Strafanzeige von Anlegern gegen die Stadion-Gesellschaft Molsiris hat bei Borussia Dortmund für keine Unruhe gesorgt.

Strafanzeige lässt Borussia Dortmund kalt

16. Juni 2005, 18:28 Uhr

Die Strafanzeige von Anlegern gegen die Stadion-Gesellschaft Molsiris hat bei Borussia Dortmund für keine Unruhe gesorgt. "Die GmbH & Co. KGaA sieht sich nicht berührt", hieß es in einer Pressemitteilung.

Borussia Dortmund hat gelassen auf die Strafanzeige von Anlegern gegen die Stadion-Gesellschaft Molsiris reagiert. "Die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA sieht sich von diesen Auseinandersetzungen nicht berührt. Die mit unseren Finanzgläubigern unter Einbeziehung der Molsiris Vermietungsgesellschaft im März 2005 geschlossenen Vereinbarungen werden von den vorgenannten Auseinandersetzungen aus unserer Sicht nicht tangiert", hieß es in einer des Klubs.

Strafanzeige gegen die Stadion-Miteigentümer

Am Dienstag hatten Anleger Strafanzeige gegen die Commerzbank-Tochter Molsiris, die Miteigentümerin des Westfalenstadions ist, eingereicht. Die Gesellschaft soll die die Zustimmung der Fondsanleger zum Sanierungskonzept des BVB unter Täuschung über zusätzliche Haftungsrisiken in Höhe von 43 Millionen Euro erschlichen haben.

Erst durch die Zustimmung der Molsiris-Anteilseigner auf der Sitzung am 14. März in Düsseldorf zur Stundung der Raten für das Zurückleasen des Westfalenstadions konnte der hochverschuldete BVB gerettet werden. Der börsennotierte Klub wendete somit die drohende Insolvenz ab.

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