Edson Arantes do Nascimento, besser bekannt unter dem Namen „Pelé“, schoss für seinen Heimatverein FC Santos in 1.114 Partien schier unglaubliche 1.088 Tore. Nicht nur die fünf folgenden Vereine würden sich über so einen treffsicheren Spieler freuen. Zum zweiten Mal präsentiert revierkick.de nun in der Winterpause, in einer nicht zu ernst gemeinten Folge, die schwächsten Angreifer des Ruhrgebiets. Unter den Top fünf befinden sich nach knapp der Hälfte der Saison nur Mannschaften, die bis zuletzt am Spielbetrieb teilgenommen haben.

Revier: Die schwächsten Angreifer des Ruhrgebiets (Die Winterbilanz)

Türkischer SC Hamm III verteidigt den Titel

Thomas Ziehn
23. Januar 2007, 19:30 Uhr

Edson Arantes do Nascimento, besser bekannt unter dem Namen „Pelé“, schoss für seinen Heimatverein FC Santos in 1.114 Partien schier unglaubliche 1.088 Tore. Nicht nur die fünf folgenden Vereine würden sich über so einen treffsicheren Spieler freuen. Zum zweiten Mal präsentiert revierkick.de nun in der Winterpause, in einer nicht zu ernst gemeinten Folge, die schwächsten Angreifer des Ruhrgebiets. Unter den Top fünf befinden sich nach knapp der Hälfte der Saison nur Mannschaften, die bis zuletzt am Spielbetrieb teilgenommen haben.

1. Türk. SC Hamm III (Kreisliga C, Gruppe 1 Kreis Unna-Hamm)

Kommen wir gleich zum „Spitzenreiter in dieser Statistik. Die „Dritte“ des türkischen SC Hamm musste bis zum 13. Spieltag auf den ersten eigenen Treffer warten. Bei Westf. Bockum-Hövel II erreichten die SC-Spieler ein 2:2-Unentschieden. Zwei Spieltage später schlug die Offensive beim 1:1 gegen SuS Kaiserau IV abermals zu. Allerdings retten diese Bemühungen die Hammer nicht davor, zum zweiten Mal hintereinander den Titel „schwächste Offensive des Ruhrgebiets“ verliehen zu bekommen, denn es blieb bei diesen drei Toren. In elf Begegnungen blieb der SC ohne eigenes Erfolgserlebnis.
2. VfL Resse 08 (Kreisliga B 2, Kreis Gelsenkirchen)

Nicht ganz so schlecht gestalteten sich die Offensivbemühungen des VfL Resse 08. Immerhin brachten es die Gelsenkirchener in der Vorrunde auf acht Tore in 14 Spielen. Nur zwei Mal, am 8. Spieltag gegen SV Ge.-Hessler II (2:7) und am 12. Spieltag gegen Westf. Gelsenkirchen II (2:5), war die VfL-Offensive mehr als ein Mal erfolgreich. Die „08er“ stehen mit drei Punkten und 55 Gegentreffern auf dem letzten Tabellenplatz.

3. SV Westfalia Schalke II (Kreisliga C 2, Kreis Gelsenkirchen)

Eine Mannschaft der ganz besonderen Art ist Westfalia Schalke II. Nicht nur, dass die Gelsenkirchener vorne nur selten ins „Schwarze“ treffen, sie sind hinten auch extrem anfällig für Gegentore. So erklärt sich das Torverhältnis von 7:126. Besonders bitter: In 15 Partien gelang der Westfalia kein Punktgewinn. Die höchste Saisonniederlage kassierten die Schalker am 5. Spieltag beim 0:16 gegen den VFB 09/13 Gelsenkirchen II.

4. PVC Brackel (Kreisliga C 5, Kreis Dortmund)

Der PVC Brackel stellt die gegnerischen Abwehrreihen nur selten vor unlösbare Probleme. In 15 Duellen brachten es die Dortmunder auf sechs Treffer. Bis die komplette Mannschaft des PVC die 1.088 Tore von Pelé erreicht, müssten sie bei der Trefferausbeute knapp 2.700 Spiele bzw. 90 Spielzeiten absolvieren. Bis heute wartet der PVC auf den ersten „Dreier“ der Saison.
5. VfL Winz-Baak (Kreisliga B 4, Kreis Bochum)

Auf das erste „dreifache Erfolgserlebnis“ wartet auch der VfL Winz-Baack. Vielleicht liegt es an der mangelnden Chancenauswertung. Im Schnitt treffen die VfL-Stürmer nur in jedem zweiten Spiel das Tor. Mit einem Torverhältnis von 7:52 und fünf Unentschieden nach 14 Spieltagen hat der VfL die „Rote Laterne“ inne.

Autor: Thomas Ziehn

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