Bevor die Zweitvertretung von Borussia Dortmund am Samstag bei Wacker Burghausen in das Abenteuer 3. Liga startet, sprach RevierSport mit BVB II-Coach Theo Schneider.

BVB II-Coach Theo Schneider über die Lust, in Burghausen zu starten

"Könnte ein Himmelfahrtskommando werden"

Matthias Dersch
24. Juli 2009, 11:32 Uhr

Bevor die Zweitvertretung von Borussia Dortmund am Samstag bei Wacker Burghausen in das Abenteuer 3. Liga startet, sprach RevierSport mit BVB II-Coach Theo Schneider.

BVB II-Coach Theo Schneider, Sie sind erst am Dienstag aus dem Trainingslager in Marienfelde zurückgekehrt. Wie lautet Ihr Fazit?
[imgbox-right]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/012/354-12805_preview.jpeg Theo Schneider freut sich nicht auf die Reise nach Bayern (RS-Foto: Griepenkerl).[/imgbox]
Wie in der Vergangenheit auch schon haben wir auch diesmal optimale Bedingungen vorgefunden. Diesmal war die Problematik jedoch eine andere als sonst. Es war wichtig, dass wir die neun Jugendspieler, die erst vor kurzem zum Kader stoßen konnten, dabei hatten. Für ihre Integration war das Trainingslager extrem förderlich. Körperlich kann man sicherlich noch nicht davon sprechen, dass sie die Fitness für die 3. Liga haben. Dafür ist der Sprung vom Jugend- in den Seniorenbereich einfach zu groß, Ich denke, 14 Tage werden sie noch benötigen.

Wie groß sind die Chancen, dass Sie dennoch am Samstag eine schlagkräftige Truppe auf den Platz schicken können? Daniel Ginczek und Sebastian Tyrala drohen schließlich auszufallen.

Es gibt einen Hoffnungsschimmer. Bei Sebastian hat eine Untersuchung am Mittwoch ergeben, dass es nur ein Kapselriss ist und seine Bänder nur leicht lädiert sind. Wenn alles gut geht, ist er am Samstag dabei. Und auch bei Daniel habe ich noch die vage Hoffnung, dass es klappen könnte. Er hat sich einen Wespenstich gefangen, danach wanderte ein roter Strich auf sein Herz zu. Er wird mit Antibiotika behandelt. Es konnte mittlerweile Entwarnung gegeben werden. Vielleicht reicht es für einen Kurzeinsatz. Ich bin da recht zuversichtlich.

Ob mit Ginczek und Tyrala oder ohne: Die Reise nach Burghausen wird kein Zuckerschlecken, oder?

Das ist richtig. Allein die Busfahrt dauert acht bis neun Stunden. Wenn wir Pech haben und in den Ferienverkehr kommen, könnte es sogar ein Himmelfahrtskommando werden. Spielerisch ist Burghausen schwer einzuschätzen. Wir haben sie am Samstag gegen Mainz beobachtet, als sie mit 4:1 gewonnen haben. Dieses Ergebnis sollte man sicherlich nicht überbewerten. Aber sie sind auf jeden Fall ein unangenehmer Gegner. Trotzdem wollen wir dort gewinnen.

Autor: Matthias Dersch

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