Trotz elf Saisonniederlagen hat der FC Schalke 04 die Saison 2004/05 als Zweiter abgeschlossen und sich damit direkt für die Champions League qualifiziert. Am letzten Spieltag gewannen die

Schalke behauptet mit Sieg in Freiburg Rang zwei

21. Mai 2005, 17:39 Uhr

Trotz elf Saisonniederlagen hat der FC Schalke 04 die Saison 2004/05 als Zweiter abgeschlossen und sich damit direkt für die Champions League qualifiziert. Am letzten Spieltag gewannen die "Knappen" 3:2 in Freiburg.

Nach Wochen voller sportlicher Rückschläge und Diskussionen um den abwanderungswilligen Ailton hat Schalke 04 doch noch die Kurve bekommen und sich zum zweiten Mal nach 2001 direkt für die Champions League qualifiziert. Die Königsblauen siegten am abschließenden Spieltag beim bereits als Absteiger feststehenden SC Freiburg mit 3:2 (1:1) und verteidigten ihren zweiten Tabellenplatz erfolgreich.

Freiburg steigt mit nur 18 Punkten ab

Ebbe Sand (6.) und Matchwinner Marcelo Bordon (55./89.) trafen eine Woche vor dem DFB-Pokalfinale gegen Bayern München in Berlin für Schalke, das in den vorausgegangenen sechs Partien vier Schlappen kassiert hatte. Für Freiburg waren der Georgier Alexander Iaschwili (11.) und der Libanese Roda Antar (78.) erfolgreich. Während der Einzug in die Königsklasse dem Team von Trainer Ralf Rangnick Einnahmen vor rund 15 Millionen Euro beschert, gehen die Freiburger mit nur 18 Punkten (drei Siege) als schlechtester Absteiger seit Einführung der Drei-Punkte-Regelung (1995) in die Geschichte ein.

Vor 24.500 Zuschauern wurde die Anfangsoffensive der Schalker schnell belohnt, als der Däne Sand nach feiner Vorarbeit seines Sturmpartners Ailton mit einem 16m-Schuss die Führung erzielte. Doch die ersatzgeschwächten Gastgeber, bei denen der künftige Schalker Zlatan Bajramovic wie erwartet nicht in der Anfangsformation stand, forcierten in der Folge ihre Angriffsbemühungen und boten eine ihrer besten Vorstellungen seit langem. Nach einem Kopfball von Wilfried Sanou an den Pfosten musste Iaschwili nur noch zum Ausgleich abstauben.

Rost bei Comeback mit starker Leistung

Auch danach dominierten die aufopferungsvoll kämpfenden Freiburger über weite Strecken das Spielgeschehen. Vor allem der Stürmer Samuel Koejoe wirbelte die unsichere Schalker Innenverteidigung mit Tomasz Waldoch und Bordon durcheinander. Einzig Keeper Frank Rost, der nach knapp vierwöchiger Verletzungspause sein Comeback feierte, bewahrte die Rangnick-Elf mit Glanzparaden gegen Koejoe (18./28.) vor dem Rückstand.

Auch nach dem Wechsel tat sich Schalke gegen die diesmal kompakte Abwehr der Breisgauer sehr schwer. Doch ausgerechnet dem bis dato nicht überzeugenden Bordon gelang die neuerliche Führung, als er einen Freistoß des Ex-Freiburgers Lewan Kobiaschwili aus zehn Metern einköpfte.

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