Zweitligist Karlsruher SC hat seine Klage gegen die Wertung der 0:3-Niederlage im angeblich manipulierten Meisterschaftsspiel gegen den MSV Duisburg zurückgezogen. Dies gab der Klub am Dienstag bekannt.

KSC zieht Klage zurück

17. Mai 2005, 19:25 Uhr

Zweitligist Karlsruher SC hat seine Klage gegen die Wertung der 0:3-Niederlage im angeblich manipulierten Meisterschaftsspiel gegen den MSV Duisburg zurückgezogen. Dies gab der Klub am Dienstag bekannt.

Zweitligist Karlsruher SC hat die Wertung der angeblich manipulierten 0:3-Niederlage gegen den MSV Duisburg akzeptiert und seine Klage beim Ständigen Neutralen Schiedsgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zurückgezogen. Das gab der Klub am Dienstag bekannt.

Kostenersparnis und Bedeutungslosigkeit als Grund

Als Grund für den Verzicht auf eine Verhandlung in der letzten Instanz nannten die Badener, die bereits vor dem Sport- und Bundesgericht des DFB gescheitert waren, neben Kostenersparnissen auch die Bedeutungslosigkeit der Punkte nach ihrer Rettung vor dem Abstieg. Der frühere Bundesligist sieht im Rückzug der Klage außerdem einen Beitrag zum Abschluss der sportgerichtlichen Aufarbeitung des Skandals.

Die Partie aus dem Dezember 2004 soll nach Angaben des geständigen und hauptbeschuldigten Ex-Schiedsrichters Robert Hoyzer von seinem ehemaligen Kollegen Dominik Marks manipuliert worden sein. Marks hatte die Vorwürfe stets bestritten. In den zwei ersten DFB-Instanzen war von einer Annullierung und Neuansetzung der Partie abgesehen worden, weil kein Beweis für einen Regelverstoß von Marks aufgrund der angeblichen Manipulationsabsprache vorgelegen hatte.

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