Durch einen 1:0 (0:0)-Sieg über den 1. FC Nürnberg hat Hannover 96 auch die letzten Zweifel am Klassenerhalt beseitigt. Jiri Kaufman traf kurz vor Spielende zum Sieg, der

Hannover schlägt Nürnberg / Letzte Hoffnung für Bochum

01. Mai 2005, 19:23 Uhr

Durch einen 1:0 (0:0)-Sieg über den 1. FC Nürnberg hat Hannover 96 auch die letzten Zweifel am Klassenerhalt beseitigt. Jiri Kaufman traf kurz vor Spielende zum Sieg, der "Club" muss nun weiter zittern. Der VfL Bochum kann am kommenden Samstag mit einem Sieg im Frankenstadion noch einmal in den Kampf gegen den Abstieg zurück kommen.

Der 1. FC Nürnberg muss in der Bundesliga weiter um den Klassenerhalt bangen. Die zuvor in vier Partien hintereinander ungeschlagenen Franken kassierten bei Hannover 96 eine unglückliche 0:1 (0:0)-Niederlage und haben vor dem Duell gegen den direkten Konkurrenten VfL Bochum am kommenden Samstag sechs Punkte Vorsprung vor den Abstiegsplätzen. Die Gastgeber stoppten durch den Sieg derweil den Negativtrend von zuletzt drei Pleiten in Folge und untermauerten ihre Ambitionen auf einen UI-Cup-Platz. Das Tor des Tages erzielte Jiri Kaufman erst in der 87. Minute.

Beide Mannschaften boten vor 40.017 Zuschauern in der ersten Halbzeit bei warmen Temperaturen allenfalls durchschnittlichen Sommerfußball, wobei Nürnberg einen Tag nach dem zweijährigen Dienst-Jubiläum von Trainer Wolfgang Wolf vor allem in der Anfangsphase noch die aktivere Mannschaft war. Nachdem 96-Spielmacher Nebojsa Krupnikovic den Ball in der 17. Minute im eigenen Strafraum vertendelt hatte, scheiterte Ivica Banovic mit der besten "Club"-Chance jedoch an Hannovers Schlussmann Robert Enke.

Nach einer knappen halben Stunde bekamen die Platzherren Spiel und Gegner besser in den Griff. Per Mertesacker (27.), Jiri Stajner (29.) und Silvio Schröter (31.) vergaben aber zum Teil hochkarätige Einschussmöglichkeiten. Drei Minuten vor der Pause hätte Stajner dann aber endgültig für die 96-Führung sorgen müssen. Den Tschechen gelang es jedoch völlig freistehend nicht, den starken Gäste-Keeper Raphael Schäfer zu überwinden.

Nach dem Seitenwechsel verflachte die Begegnung dann wieder und Torraum-Szenen blieben Mangelware. Während sich Nürnberg meist zurückzog und auf Konter lauerte, fehlten Hannover über weite Strecken die spielerischen Mittel, um den 1. FCN in Bedrängnis zu bringen.

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