Über Haselünne nach Aselage: Kollege red aus Körb..., der mich am vergangenen Wochenende bis auf einen kleinen Irrweg im Raum-Zeit-Kontinuum glänzend auf Schalke vertrat, würde sich hier wohl fühlen.

Tagebuch aus dem Schalker Trainingslager

Tag 1, Montag, 6. Juli

07. Juli 2009, 07:59 Uhr

Über Haselünne nach Aselage: Kollege red aus Körb..., der mich am vergangenen Wochenende bis auf einen kleinen Irrweg im Raum-Zeit-Kontinuum glänzend auf Schalke vertrat, würde sich hier wohl fühlen.

Hier in Herzlake ist die Welt noch in Ordnung, Fuchs und Hase sagen sich anständig gute Nacht, und zwar genau da, wo der Ar... begraben ist.

Der Schalker an sich wohnt ja gerne im Romantik-Hotel, doch ganz so kuschelig ist es dann doch nicht, wenn Felix Magath auf den Platz bittet.
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Schalke im Trainingslager, Teil II: Nach vier Tagen in Marienfeld, wo ein bemitleidenswerter Jungprofi, dessen Namen wir hier zwecks der öffentlichen Nichtvorführung nicht nennen möchten, stellvertretend für die anderen Jungs in der Mannschaft "Kurt" gesagt hat, sind wir nun im Emsland.

Das Programm bleibt zunächst unverändert, der Tag beginnt mit einem Waldlauf, der heute eine satte Stunde gedauert hat. Es ist die erste von drei Einheiten, die der Meistermacher und seine Schleifer rund um "General "Werner Leuthard für die Truppe auf dem Speiseplan hat.
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Um die prominenten Gäste standesgemäß zu begrüßen, hat Herzlake blau und weiß geflaggt, und am Trainingsplatz am Mannschaftshotel "Aselager Mühler" trifft man viele bekannte Gesichter. Natürlich sind Jürgen aus Rotthausen und Anne aus Düsseldorf da, doch im Gegensatz zum Camp in Österreich, wohin wirklich nur die ganz Hartgesottenen unter den Fans gefahren sind, hat das Schalker Training hier mehr Zuschauer als mancher NRW-Ligist bei einem Punktspiel.

Mittags hat Magath in vertrauter Journalistenrunde mal wieder schön Tacheles geredet, lediglich drei Spieler entsprächen seinen Vorstellungen von einem fitten Bundesligaprofi - Halil Altintop, Ivan Rakitic und, man staune, Gerald Asamoah würde der Meister himself anmerken, dass sie in der Sommerpause etwas für ihre Astralkörper getan hätten.

Dienstag wartet auf die Kicker das vor Ort erste und einzige Testspiel, im legendären Meppen geht es gegen Twente Enschede. Bis dahin ist sicher auch noch ein wenig Zeit, dem Moorgeist - oder heißt er Moorbock? - ein wenig näher zu kommen.

Bis morgen,

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