Im

Punkteteilung zwischen Nürnberg und Gladbach

24. April 2005, 19:25 Uhr

Im "Kellerduell" des 30. Spieltags trennten sich der 1. FC Nürnberg und Borussia Mönchengladbach torlos mit 0:0. Durch die Punkteteilung bleibt der "Club" weiter vier Punkte vor den "Fohlen".

Für Werder Bremen wird ein Jahr nach dem Double von Meisterschaft und DFB-Pokal die Luft im Kampf um die Europacupplätze immer dünner. Nach dem K.o. in der Champions League und dem Pokal-Aus am Dienstag "auf Schalke" verlor der Titelverteidiger bei Bayer Leverkusen mit 1:2 (1:2) und hat nach der zehnten Saisonniederlage nur noch einen Punkt Vorsprung auf den Tabellensiebten aus Leverkusen. Werder gewann nur zwei der letzten sieben Meisterschaftsspiele.

Die Bayer-Mannschaft von Trainer Klaus Augenthaler und das Team seines Werder-Kollegen Thomas Schaaf lieferten sich vor 22.500 Zuschauern in der ausverkauften BayArena ein Bundesligaspiel mit hohem Unterhaltungswert mit vielen rassigen Zweikämpfen. Bayer erwischte einen Blitzstart und ging schon in der dritten Minute durch das sechste Saisontor des Polen Jacek Krzynowek in Führung, die der Kroate Marko Babic in der 37. Minute mit seinem ersten Treffer in dieser Spielzeit auf 2:0 ausbaute. Vize-Weltmeister Miroslav Klose, der nach seiner Knieentzündung wieder eingesetzt werden konnte, markierte in der 38. Minute mit seinem 14. Tor für Werder den Anschlusstreffer. Vorausgegangen waren ein Fehler des Brasilianers Roque Junior und von Torwart Jörg Butt. Mit dem "letzten Aufgebot" ohne sieben, darunter Kapitän Jens Nowotny, Carsten Ramelow, Diego Placente und Robson Ponte, bot Bayer eine ordentliche Vorstellung. Nach dem 1:0 verlegten sich die Gastgeber auf Konter und hätten vor allem vor der Pause durch Dimitar Berbatow (19.) und Andrej Woronin (42./45.) weitere Treffer erzielen können. Dabei wurde die Werder-Abwehr mehrmals durch Steilpässe ausgehebelt. Aber auch der Traditionsklub von der Weser vergab gegen die nicht immer sattelfeste Bayer-Deckung Chancen. So durch Klose (40./54.) und durch Daniel Jensen (52.). Nach dem Wechsel gab es in dem taktisch interessanten Spiel einen offenen Schlagabtausch mit guten Szenen und guten Chancen in den Strafräumen auf beiden Seiten.

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