Rudi Völler hat seinen Rücktritt als Teamchef der Nationalmannschaft nicht bereut. Zwar könne er sich grundsätzlich vorstellen, wieder irgendwo Coach zu werden, gehe aber davon aus, vorerst in Leverkusen zu bleiben.

Völler fühlt sich wohl bei Bayer

16. April 2005, 13:14 Uhr

Rudi Völler hat seinen Rücktritt als Teamchef der Nationalmannschaft nicht bereut. Zwar könne er sich grundsätzlich vorstellen, wieder irgendwo Coach zu werden, gehe aber davon aus, vorerst in Leverkusen zu bleiben.

Trotz der jüngsten Erfolge der deutschen Nationalmannschaft hat der ehemalige Teamchef Rudi Völler seinen Rücktritt bisher nicht bereut. Generell schließt der Sportdirektor von Bayer Leverkusen ein Comeback als Trainer aber nicht aus. "Man soll nie nie sagen. Im Fußball geht es manchmal sehr schnell. Jetzt gehe ich davon aus, dass ich das hier weiter mache", erklärte er in einem Interview der Neue Ruhr-Zeitung (NRZ).

Seinen Entschluss, als Teamchef zurückzutreten, sieht der 45-Jährige als richtig an. "Es musste damals ein Schnitt kommen. Ich weiß, mir wird viel verziehen, doch wenn ich gesagt hätte, in zwei Jahren werden wir Weltmeister, das hätte man mir irgendwie nicht abgenommen.

Völler sieht Bayers Zukunft optimistisch

Über die Arbeit seines Nachfolgers Jürgen Klinsmann sagt Völler: "Ich habe vorher mit Jürgen zusammengesessen, und er hat mir seine Pläne erläutert. Da habe ich gesagt: Jürgen, mach das so, wenn du davon überzeugt bist. Jürgen war schon als Spieler ein bisschen der andere Profi. Aber du kannst verändern so viel du willst, der Ballack darf sich trotzdem nicht verletzen.

Zudem geht Völler davon aus, dass Leverkusen den UEFA Cup erreicht, trotzdem plant er Veränderungen im Kader. "Ich denke, dass wir die Qualifikation schaffen. Wir wollen demnächst die Nummer 17, 18 oder 19 im Kader mit jungen Spielern aus dem eigenen Nachwuchs besetzen. Auf der anderen Seite müssen wir auch mal wieder einen attraktiven Brasilianer haben", erklärte der Weltmeister von 1990 weiter.

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