Für Spätstarter unter den talentierten dreijährigen deutschen Trabrennpferden ist es die allerletzte Chance. Am 5. Juli steigt nämlich der ultimativ letzte Test, um noch am Deutschen Traber-Derby am ersten August-Wochenende in Berlin-Mariendorf teilnehmen zu können.

Trabrennen: Dreijährigen-Elite beim ELE-Renntag am Nienhausen Busch

Letzter Aufruf für das Deutsche Derby

mspw
30. Juni 2009, 16:52 Uhr

Für Spätstarter unter den talentierten dreijährigen deutschen Trabrennpferden ist es die allerletzte Chance. Am 5. Juli steigt nämlich der ultimativ letzte Test, um noch am Deutschen Traber-Derby am ersten August-Wochenende in Berlin-Mariendorf teilnehmen zu können.

Es ist so zu sagen der letzte Aufruf, um noch in diesem wertvollsten Dreijährigen-Rennen, das in Deutschland angeboten wird, dabei sein zu können. In Gelsenkirchen wird sich zeigen, ob und wem es gelingt, in letzter Minute noch auf den Derby-Zug aufzuspringen.

Nur einmal in seinem Leben darf ein Trabrennpferd im Derby starten, nämlich im Alter von drei Jahren. Seit einigen Wochen bereits wird in den Ställen auf dieses wichtigste Rennen des Jahrgangs hingearbeitet. Einige von den Derby-Aspiranten waren bereits in Gelsenkirchen unter die Lupe zu nehmen, so die inzwischen in den Niederlanden trainierten Marc Burgerheide und Peter Burgerheide, die dem holländisch-friesischen Fahrradhändler Meindert Terpstra gehören. Oder auch Zar As, der noch am letzten Donnerstag auf der Trabrennbahn am Nienhausen Busch, direkt an der Stadtgrenze zu Essen gelegen, auf Herz und Nieren geprüft wurde.

Gelsenkirchen nun bietet am ELE-Renntag solchen Pferden noch eine letzte Derby-Chance, die erst relativ spät im Jahr soviel Talent gezeigt haben, dass ihre Besitzer nun alles versuchen, doch noch im Derby zu starten.

Für solche Trabrennpferde hat der Veranstalter eine äußerst interessante Startmöglichkeit geschaffen. Am 5. Juli dürfen in zwei ELE-Rennen, dotiert mit 10.000 und mit 5.000 Euro, nämlich nur solche Pferde starten, die in ihrer Laufbahn bisher nicht mehr als 5.000 Euro gewonnen haben. Für die "größeren Kaliber", die schon mehr Prämien zusammengetrabt haben, bleibt die Gelsenkirchener Start-Möglichkeit also verschlossen.

Interessant an den beiden Dreijährigen-Rennen ist auch, dass sie getrennt für Hengste/Wallache und für Stuten ausgetragen werden. Für die Besitzer eine echte Entscheidungsmöglichkeit zu überprüfen, ob ihre Pferde im Stuten-Derby oder im Derby für Hengste und Wallache am 5. August starten sollen.

Web-Tipp:[u][/u]

www.gelsentrabpark.de,
www.winrace.de

Autor: mspw

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