Der Poker zwischen den Bundesligisten 1899 Hoffenheim und VfB Stuttgart um den senegalesischen Nationalspieler Demba Ba ist in die nächste Runde gegangen.

Ba bleibt in Hoffenheim die wichtigste Personalie

Rangnick geht vom Verbleib des Stürmers aus

sid
29. Juni 2009, 16:44 Uhr

Der Poker zwischen den Bundesligisten 1899 Hoffenheim und VfB Stuttgart um den senegalesischen Nationalspieler Demba Ba ist in die nächste Runde gegangen.

Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick und Manager Jan Schindelmeiser betonten beim Trainingsauftakt der Kraichgauer am Montag zwar, dass sie vom Verbleib des Torjägers ausgehen - den Weg ins erste Trainingslager der Hoffenheimer im Westerwald wird der Afrikaner am Dienstag aber nicht antreten.

Der wechselwillige Ba, der seinen Transfer nach Stuttgart zuletzt stark forciert hatte, kann derzeit noch nicht trainieren, da nach dem Ende der vergangenen Saison ein Nagel aus seinem Bein entfernt wurde. Der Nagel war im August 2006 nach einem Schien- und Wadenbeinbruch eingesetzt worden. Ba, für den die Schwaben angeblich 17 Millionen Euro Ablöse bieten, musste sich deshalb am Montag einer ersten Nachuntersuchung unterziehen, eine zweite soll am kommenden Samstag folgen.

[imgbox-right]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/012/038-12489_preview.jpeg Demba Ba (Foto: firo).[/imgbox]
"Ich bleibe dabei: Mir ist es am liebsten, wenn er bei uns bleibt. Ich gehe auch davon aus, dass er bleibt", sagte Rangnick, der am Montag seinen 51. Geburtstag feierte. Der Coach machte aber keinen Hehl daraus, dass er auf einen Abgang seines Angreifers, der beim VfB den zu Bayern München gewechselten Nationalstürmer Mario Gomez ersetzen soll, vorbereitet ist: "Natürlich sind wir auf den unwahrscheinlichen Fall vorbereitet. Sollte Demba gehen, werden wir darüber hinaus keinen weiteren Spieler gehen lassen."

Autor: sid

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren