In Mainz mündete eine tolle Saison der Dortmunder U19 in ein Titel-Trauma. Nach dem DFB-Pokalfinale setzten die BVB-Bubis auch das Endspiel um die Deutsche-A-Junioren-Meisterschaft mit 1:2 in den Sand und erinnerten in Sachen Tragik an die „Vizekusener“ der Saison 2001/02.

BVB-U19: Auf den Spuren von „Vizekusen“ - mit Bilderstrecke!

Hyballa: „Ein böser Traum“

28. Juni 2009, 21:55 Uhr

In Mainz mündete eine tolle Saison der Dortmunder U19 in ein Titel-Trauma. Nach dem DFB-Pokalfinale setzten die BVB-Bubis auch das Endspiel um die Deutsche-A-Junioren-Meisterschaft mit 1:2 in den Sand und erinnerten in Sachen Tragik an die „Vizekusener“ der Saison 2001/02.

„Es ist ein böser Traum in Erfüllung gegangen“, bemerkte der geschockte Trainer Peter Hyballa.

Wohl wissend, dass auch die zweite entscheidende Pleite innerhalb eines Monats vermeidbar gewesen wäre. Denn im ersten Durchgang entfachten die Gäste vor 11.000 Zuschauer im Stadion am Bruchweg deutlich mehr Druck, hatten aber bei einem Pfostentreffer von Mario Götze Pech. „Wenn du kein Tor schießt, gewinnst du auch kein Spiel. Das ist eine alte Weisheit, aber die hat sich leider mal wieder bestätigt“, analysierte Hyballa.

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Der musste nach dem 1:1-Pausenstand allerdings miterleben, wie sein Team allmählich die Mittel gegen die Mainzer Deckung verlor: „Wir konnten unser Tempospiel im zweiten Durchgang nicht so durchziehen, weil Mainz gut verteidigt hat.“ So sah es auch sein Gegenüber Thomas Tuchel: „Wir konnten noch mal zulegen und haben uns richtig gequält.“

Eine Qual war die Heimfahrt auch für die Borussen, die nun direkt in den Urlaub durchstarten. Immerhin verzichteten die Schwarz-Gelben nach ihrer Erfahrung aus dem ersten Finale auf die Anfertigung von Meister-Shirts. Derweil feierten die Mainzer ausgelassen – mit Wasser. „Ich trink eh kein Bier, daher bin ich sehr dankbar“, grinste Tuchel nach dem ersten DM-Titel für die Rheinhessen.

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