Der Streit um Mimoun Azaouagh zwischen Schalke 04 und dem FSV Mainz geht in die nächste Runde. Mainz-Präsident Strutz drohte Schalke jetzt mit zivilrechtlichen Schritten, falls keine offizielle Entschuldigung erfolge.

Mainz und Schalke weiter auf Konfrontationskurs

07. April 2005, 15:22 Uhr

Der Streit um Mimoun Azaouagh zwischen Schalke 04 und dem FSV Mainz geht in die nächste Runde. Mainz-Präsident Strutz drohte Schalke jetzt mit zivilrechtlichen Schritten, falls keine offizielle Entschuldigung erfolge.

Weiterhin nicht absehbar ist das Ende der Fehde zwischen dem FSV Mainz 05 und Schalke 04. Ein aufgebrachter FSV-Präsident Harald Strutz forderte nun eine offizielle Entschuldigung vom Ligakonkurrenten und stieß zudem Drohungen Richtung Gelsenkirchen aus. Strutz besteht darauf, dass sich die Funktionäre des Tabellenzweiten bis zum 15. April in schriftlicher Form für ihre Vorwürfe entschuldigen. Schalke-Manager Rudi Assauer hatte den Rheinhessen im Zusammenhang mit dem Transferstreit um den schwer verletzten Mittelfeldspieler Mimoun Azaouagh unter anderem Betrug vorgeworfen.

"Das können und wollen wir nicht auf uns sitzen lassen", sagte Strutz. Zwar habe sich Josef Schnusenberg, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Schalker, für die Wortwahl bereits mündlich bei FSV-Manager Christian Heidel entschuldigt, doch die Mainzer fordern nun eine schriftliche Reaktion. Sollte diese nicht bis zum 15. April eintreffen, droht Strutz den Schalkern mit zivilrechtlichen Schritten.

Schalke will nicht zahlen

Erst am Montag war der von der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH initiierte Friedensgipfel in Frankfurt/Main gescheitert. Schalke will die ausgehandelte Ablösesumme in Höhe von rund 700.000 Euro für den im Winter verpflichteten Azaouagh nicht bezahlen, weil der Mittelfeldspieler wegen einer schweren Knieverletzung, die er sich im November mit Mainz zuzog, in dieser Saison nicht mehr spielen kann.

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