Zum Auftakt des 26. Bundesliga-Spieltages eröffnet Bayern München heute das Fernduell gegen Schalke 04 mit der Partie gegen Hansa Rostock. Zudem kämpft Werder Bremen gegen den 1. FC Nürnberg um den dritten Tabellenplatz.

Bayern startet Fernduell mit Schalke gegen Rostock

tok
19. März 2005, 08:25 Uhr

Zum Auftakt des 26. Bundesliga-Spieltages eröffnet Bayern München heute das Fernduell gegen Schalke 04 mit der Partie gegen Hansa Rostock. Zudem kämpft Werder Bremen gegen den 1. FC Nürnberg um den dritten Tabellenplatz.

Nach der 0:1-Pleite im Gipfeltreffen mit Schalke 04 eröffnet Bayern München heute am 26. Spieltag der Bundesliga das Fernduell mit dem neuen Tabellenführer. "Wir müssen solange Druck auf Schalke machen, bis sie sich einen Ausrutscher leisten", sagte Bayern-Trainer Felix Magath vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr/live bei Premiere) gegen Hansa Rostock.

Doch zuvor müssen die Bayern erstmal ihr vermeintlich leichtes Heimspiel gegen Rostock gewinnen. "Das ist ein ganz gefährlicher Gegner. Die Stimmung dort hat sich komplett gedreht. Sie sind stabil und selbstbewusst", erklärte Magath nach zuletzt zwei Rostocker Siegen. "Wir waren eigentlich schon abgestiegen und haben nichts zu verlieren. Der Druck liegt bei Bayern", erklärte Hansa-Coach Jörg Berger entsprechend gelassen.

Die Bayern gingen zuletzt zweimal (0:1 in Arsenal, 0:1 in Schalke) leer aus. "Wir lassen uns aber keine negative Stimmung aufdrücken. Wir sind angriffslustig und wollen an die Spitze zurück", meinte Ballack. Die Hoffnungen der Bayern liegen deshalb vor allem auf Roy Makaay, der nach einem Muskelfaserriss im Oberschenkel wieder zum Einsatz kommen soll.

Hertha will internationale Ambitionen unterstreichen

Im Schatten des Duells um die Meisterschaft wollen derweil einige Klubs ihre internationalen Ambitionen unterstreichen. Hertha BSC Berlin geht dabei gegen Arminia Bielefeld als Favorit in die Partie. "Bei einem Sieg korrigieren wir unser Saisonziel. Dann wollen wir nach Europa", betonte Hertha-Manager Dieter Hoeneß.

Dahin will auch Werder Bremen. Trainer Thomas Schaaf, der am Samstag beim 1. FC Nürnberg zum 200. Mal in der Bundesliga auf der Werder-Bank Platz nimmt, warnt den Meister allerdings eindringlich vor "Club"-Torjäger Marek Mintal. Der Slowake führt mit 21 Treffern die Bundesliga-Torschützenliste an. Schaaf: "Da müssen wir 90 Minuten hellwach sein."

HSV will Negativserie gegen BVB beenden

Seine negative Heimserie gegen Borussia Dortmund will der Hamburger SV beenden und gleichzeitig seinen Höhenflug unter Trainer Thomas Doll fortsetzen. Dessen erfolgreiche Ära hatte in der Hinrunde mit einem 2:0-Erfolg beim BVB begonnen. Zuhause hat der HSV zuletzt jedoch im Mai 1997 gegen Dortmund gesiegt. "Die Vergangenheit wird ausgelöscht. Wir sind stärker als die Borussia und werden gewinnen", tönte Sergej Barbarez. "Wir wollen ein Feuerwerk abbrennen", sagte Doll.

Allerdings wollen die Dortmunder, die auf ihren gesperrten Kapitän Christian Wörns verzichten müssen, fünf Tage nach der finanziellen Rettung des Vereins gegen ihren Lieblingsgegner auch sportlich nachlegen. Insgeheim träumt der BVB nach einer bisher guten Rückrunde vom internationalen Geschäft. "Wenn wir die nächsten beiden Spiele nicht gewinnen, haben wir oben nichts zu suchen", erklärte BVB-Coach Bert van Marwijk vor den Spielen in Hamburg und gegen Hertha.

Gleiches hätte auch Leverkusens Coach Klaus Augenthaler zum Besten geben können. Der ist vor der Partie gegen Kaiserslautern aber immer noch sauer seine Mannschaft. "Uns fehlt die Konstanz, außerdem mangelt es an der Kommunikation", nörgelte Augenthaler.

Hannover gegen Gladbach "in der Bringschuld"

Auch beim schlechtesten Rückrundenteam der Liga, Hannover 96, hängt vor dem Heimspiel gegen Gladbach der Haussegen schief. "Die Mannschaft ist in der Bringschuld. Sie hat ihr Konto überzogen", moserte Trainer Ewald Lienen angesichts von zuletzt fünf Heimpleiten in Folge und 322 Minuten ohne Torerfolg.

Beim Vorletzten VfL Bochum geht bei acht Punkten Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze Peter Neururer im wahrsten Sinne des Wortes in die Offensive. Gegen den VfL Wolfsburg bietet der Bochumer Coach drei Spitzen plus zwei offensive Mittelfeldspieler auf. Neururer dazu: "Uns bleibt nichts anderes übrig. Wir spielen nur noch auf Sieg."

Autor: tok

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