Der ehemalige Mainzer Mimoun Azaouagh hat sich gegen die Äußerungen von FSV-Manager Christian Heidel gewehrt.

Azaouagh kritisiert ehemaligen Arbeitgeber

16. März 2005, 14:16 Uhr

Der ehemalige Mainzer Mimoun Azaouagh hat sich gegen die Äußerungen von FSV-Manager Christian Heidel gewehrt. "Herr Heidel soll nicht irgendetwas erfinden, was nicht stimmt", so der Neu-Schalker.

Im Transferstreit um Mimoun Azaouagh hat sich der ehemalige U21-Nationalspieler nun selbst zu Wort gemeldet und sich im Streit zwischen den beiden Bundesligisten FSV Mainz 05 und Schalke 04 auf die Seite seines neuen Arbeitgebers aus Gelsenkirchen geschlagen. Dabei hat Azaouagh FSV-Manager Christian Heidel heftig kritisiert. "Herr Heidel soll nicht irgendetwas erfinden, was nicht stimmt", sagte der 22-Jährige in der Sport Bild und bezeichnete die von Heidel gemachten Äußerungen bezüglich seiner Verletzung als "definitiv falsch".

Mainz fordert 700.000 Euro von Schalke 04

Nach Ansicht von Heidel hat der in der Winterpause vom FSV zum derzeitigen Tabellenführer gewechselte Azaouagh seine momentane schwere Knieverletzung beim Training in Gelsenkirchen erlitten. Der FSV fordert deshalb von den "Königsblauen" die Überweisung der vereinbarten Ablösesumme in Höhe von 700.000 Euro. Schalke beharrt allerdings darauf, dass die Verletzung des Mittelfeldspielers noch aus seiner Zeit in Mainz stamme und verweigerte deshalb bisher die Zahlung.

Azaouagh unterstützt der Haltung der Schalker. "Die zweite Operation wurde nötig, weil die Verletzung, die ich mir noch für Mainz in Wolfsburg zugezogen habe, unterschätzt wurde. Ich wurde also zweimal wegen ein und derselben Verletzung operiert", erklärte der "Dribbelkünstler" und fügte hinzu, dass vor allem Heidel daran Schuld sei, dass viele Leute in Mainz nun negativ über ihn denken würden.

Autor:

Kommentieren