Die Teilnahme an der Oberliga ist dem EHC Dortmund so gut wie  sicher. Zwar ist die Lizenzierung noch nicht durch, es soll  diesbezüglich allerdings schon positive Signale von der ESBG gegeben haben. Dass diese Lösung nicht unbedingt der Königsweg für die beiden Oberligisten ist, scheint klar. Die Westfalen-Elche bekommen den Pferdefuß nun unmittelbar zu spüren.

EHC Dortmund: Westfalen-Elche müssen den Etat reduzieren

"Weiterhin seriös planen"

Aaron Knopp
18. Juni 2009, 12:07 Uhr

Die Teilnahme an der Oberliga ist dem EHC Dortmund so gut wie sicher. Zwar ist die Lizenzierung noch nicht durch, es soll diesbezüglich allerdings schon positive Signale von der ESBG gegeben haben. Dass diese Lösung nicht unbedingt der Königsweg für die beiden Oberligisten ist, scheint klar. Die Westfalen-Elche bekommen den Pferdefuß nun unmittelbar zu spüren.

„Wir können mit der entstandenen Situation gut leben. Auf der anderen Seite kommen etwas längere Fahrtzeiten und höhere Fahrtkosten auf uns zu. Dies wird sich natürlich auf den Etat auswirken. Wir werden auch weiterhin seriös planen und keine unüberschaubaren Risiken eingehen. Trotzdem arbeiten wir weiterhin optimistisch an der Bewältigung der neuen Herausforderungen“, erklärt der 1. Vorsitzende Dr. Günther Kuboth. Die veränderte Situation wird der Vorstand auch noch einmal auf der anstehenden Jahreshauptversammlung am 23. Juni darlegen.

Gleichzeitig plant Teammanager Frank Gentes weiter am Kader und kann zwei „Neue“ begrüßen - und setzt dabei voll auf den Nachwuchs. Der 18-jährige Angreifer Benjamin Proyer kommt aus Krefeld, stammt aber eigentlich aus dem eigenen Nachwuchs. Die letzten drei Jahre spielte er beim KEV und bestritt dort insgesamt 105 DNL-Partien sowie 14 Einsätze für das DEL-Team. Ebenfalls für den Sturm hat der Klub Christian Gose verpflichtet. Der 19-Jährige spielte zuletzt für die Regionalliga-Mannschaft des Iserlohner EC und kam dort in 29 Spielen auf 50 Scorerpunkte. „Beide sind junge talentierte Spieler, die als Mittel- und Außenstürmer eingesetzt werden können. Gedanklich gehören sie erst einmal zur Garde der jungen Spieler im vierten Block. Sie müssen und werden aber mit Sicherheit alles dafür tun, um in einen der ersten drei Reihen zu kommen“, erklärt Gentes.

Autor: Aaron Knopp

Kommentieren