Seine Kritik an der Rechtmäßigkeit der Lizenzerteilung für Bundesligist  Borussia Dortmund hat Heribert Bruchhagen, Geschäftsführer des Zweitligisten Eintracht Frankfurt, relativiert. Es gehe um das Verfahren insgesamt.

Bruchhagen bezeichnet DFL als "Black Box"

03. März 2005, 14:48 Uhr

Seine Kritik an der Rechtmäßigkeit der Lizenzerteilung für Bundesligist Borussia Dortmund hat Heribert Bruchhagen, Geschäftsführer des Zweitligisten Eintracht Frankfurt, relativiert. Es gehe um das Verfahren insgesamt.

Seine Kritik an der Rechtmäßigkeit der Lizenzerteilung für Bundesligist Borussia Dortmund vor der laufenden Saison möchte Heribert Bruchhagen, Geschäftsführer des Zweitligisten Eintracht Frankfurt, anders verstanden wissen. "Es geht nicht allein um Borussia Dortmund. Die Fragen betreffen die Deutsche Fußball Liga und das Lizenzierungsverfahren, weil eine Liquiditätslücke von 30 Millionen Euro mit dem Verfahren nicht vereinbar sein kann", sagte Bruchhagen.

Schreiben wird geprüft

Er wolle mit seinen Fragen an die DFL feststellen, ob Eintracht Frankfurt als Tabellen-16. der Vorsaison geschädigt worden ist, weil der Verein die Klasse hätte halten können, wenn Dortmund die Lizenz nicht bekommen hätte. Bruchhagen weiter: "Die DFL ist wie eine Blackbox, in die man nicht hineinschauen kann." Er erwarte von den Verantwortlichen der DFL noch in dieser Woche Antworten auf seine Fragen.

"Wir prüfen das Schreiben, das uns seit Montagabend vorliegt, und den Inhalt. Es ist davon auszugehen, dass der Präsident des Ligaverbandes, Werner Hackmann, der Eintracht vermutlich noch in dieser Woche einen Zwischenbericht geben wird", sagte DFL-Sprecher Tom Bender am Mittwoch. Bereits in der vergangenen Woche hatte die DFL auf die Spekulationen über die Lizenz des BVB reagiert. In einer Presseerklärung stellt die DFL fest, "die Bedingungen und Auflagen, die zur Lizenz-Erteilung für die Saison 2004/2005 geführt haben, sind nach wie vor erfüllt".

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