Die finanziell arg gebeutelte Borussia aus Dortmund kann auf eine finanzielle Unterstützung seitens der Deutschen Fußball Liga (DFL) hoffen. Damit soll gewährleistet werden, dass der BVB die Saison zu Ende spielen kann.

BVB: Hoffnung auf Finanzspritze von der DFL

mh
17. Februar 2005, 17:58 Uhr

Die finanziell arg gebeutelte Borussia aus Dortmund kann auf eine finanzielle Unterstützung seitens der Deutschen Fußball Liga (DFL) hoffen. Damit soll gewährleistet werden, dass der BVB die Saison zu Ende spielen kann.

Während der Pleitegeier weiter über Borussia Dortmund kreist, hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) dem Bundesligisten jetzt eine Finanzspritze in Aussicht gestellt. Das ließ Liga-Präsident Werner Hackmann im Tagesspiegel verlauten: "Wir haben für solche Fälle einen Solidaritätsfonds eingerichtet, um sicherzustellen, dass alle Bundesligisten die Saison zu Ende spielen können", sagte Liga-Präsident Werner Hackmann.

Allerdings wies DFL-Sprecher Tom Bender auf Anfrage des Sport-Informations-Dienstes (sid) auf "sehr enge Grenzen" hin, die der Liga-Verband für diese Finanzspritze gesetzt habe. Zudem gilt: "Eine Inanspruchnahme ist automatisch mit Punktabzügen verknüpft."

Hackmann reagierte besorgt auf die jüngste Entwicklung in der Finanzkrise beim BVB: "Ich mache mir große Sorgen aufgrund der Ad-hoc-Mitteilung des Vereins. Ich gehe aber davon aus, dass Dortmund nach wie vor die Saison 2004/2005 zu Ende spielen kann."

"Fall Dortmund sehr sorgfältig geprüft"

Die DFL hat sich nach Meinung Hackmanns nichts vorzuwerfen, was die Lizenzerteilung für die laufende Saison angeht. "Wir haben den Fall Dortmund sehr sorgfältig geprüft und analysiert und erst dann unter Auflagen und Bedingungen die Lizenz für die laufende Saison erteilt. Und wir verfolgen sehr genau, wie Dortmund mit diesen Bedingungen umgeht", sagte Hackmann.

Der DFL-Chef kündigte dennoch im Lizenzierungsverfahren Änderungen an: "Wir sind an rechtliche Grenzen gebunden. Nach dem gültigen Lizenzierungsverfahren sind alle gleich zu behandeln. Aber wir arbeiten an einer Änderung, das tut der Arbeitskreis Finanzen. Wir wollen eine Änderung auf freiwilliger vertraglicher Basis erreichen."

Autor: mh

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