Peter Madsen von VfL Bochum wurde vom DFB-Sportgericht für vier Wochen gesperrt, Der Däne hatte im Spiel am vergangenen Samstag gegen Borussia Dortmund (0:1) dem Spieler Christian Wörns in den Unterleib getreten.

Durch Fernsehbilder - Madsen vier Wochen gesperrt

15. Februar 2005, 17:05 Uhr

Peter Madsen von VfL Bochum wurde vom DFB-Sportgericht für vier Wochen gesperrt, Der Däne hatte im Spiel am vergangenen Samstag gegen Borussia Dortmund (0:1) dem Spieler Christian Wörns in den Unterleib getreten.

Bundesligist VfL Bochum muss die nächsten Wochen ohne seinen Stürmer Peter Madsen auskommen. Das Sportgericht des Deutschen-Fußball-Bundes (DFB) sperrte Madsen jetzt wegen"krass sportwidrigen Verhaltens". Der 26-Jährige hatte in der Nachspielzeit des Revierderbys bei Borussia Dortmund am Samstag (0:1) Nationalspieler Christian Wörns mit dem rechten Knie in den Unterleib getreten.

Normalerweise sieht das Strafmaß in solchen Fällen eine sechswöchige Zwangspause vor, das Sportgericht hielt Madsen jedoch zugute, dass er zuvor von Wörns gefoult worden war. Der VfL hat bis Mittwoch 12.00 Uhr Zeit, Einspruch gegen das Urteil einzulegen. Schiedsrichter Hermann Albrecht (Kaufbeuren) hatte die besagte Szene nicht gesehen, der Kontrollausschuss leitete jedoch im Nachhinein auf Grund der Fernsehbilder ein Ermittlungsverfahren ein.

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