Mittwoch Morgen, es ist die Zeit für ein in der Werbung gepriesenes Frühstückchen. Hamit Altintop hätte normalerweise in der Türkei bei Tee und Brötchen gesessen und sich auf das Länderspiel gegen Tunesien vorbereitet. Doch dann kam alles anders.

Altintops 48-Stunden-Odyssee durch die Türkei

12. Februar 2005, 13:07 Uhr

Mittwoch Morgen, es ist die Zeit für ein in der Werbung gepriesenes Frühstückchen. Hamit Altintop hätte normalerweise in der Türkei bei Tee und Brötchen gesessen und sich auf das Länderspiel gegen Tunesien vorbereitet. Doch dann kam alles anders.

Altintops 48-Stunden-Odyssee durch die Türkei

Mittwoch Morgen, es ist die Zeit für ein in der Werbung gepriesenes Frühstückchen. Hamit Altintop hätte normalerweise in der Türkei bei Tee und Brötchen gesessen und sich auf das Länderspiel gegen Tunesien vorbereitet. Doch dann kam alles anders. „Illie Bastürk von Hertha und ich sollten am Sonntag von Düsseldorf nach Istanbul fliegen. Dort konnten wir aber nicht landen, weil alles voller Schnee war. Eine andere Maschine ist dort schon über die Piste gerutscht, da ging nichts mehr“, berichtet der 22-Jährige.

Also ging es weiter in den Urlaubsort Bodrum nahe der Hauptstadt Izmir, etwa eine Flugstunde von Istanbul entfernt. „Dort waren wir mit 120 Leuten in einem Hotel untergebracht, in dem manche von uns noch nicht einmal eine Toilette auf dem Zimmer hatten“, musste Altintop auf gewohnten Komfort verzichten.

Am Dienstag wurde der Test gegen die Afrikaner endgültig abgesagt, für den Schalker und den Berliner ging es wieder nach Deutschland. „Ich habe die zwei Tage Pause genutzt, um mir ein paar Gedanken zu machen“, reflektierte der Abiturient seine aktuelle Situation in den Mannschaft. „Das ist hart. Wir spielen oben mit und dann passieren solche Fehler“, ist Altintop selbst sein größter Kritiker. „Meine Verletzung, die spüre ich nicht nur physisch, sondern auch im Kopf“, streikten bei dem Youngster zuletzt nicht nur die Bauchmuskeln.

Die Konsequenzen aus seinen jüngsten Patzern fürchtet Altintop dennoch nicht, auch falls es f der Bank sitzen sollte. „Einige Opfer gibt es immer. Dafür bin ich Profi geworden, aus solchen Situationen kann ich nur weiter lernen!“

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