Es war ein Kampf gegen die Uhr. Marcelo Bordon hatte bis zuletzt die Hoffnung noch nicht aufgegeben, am Samstag gegen Wolfsburg dabei sein zu können. Dabei muss der Schalker Abwehr-Chef froh sein, wenn er nicht viel länger ausfällt.

Ohne Bordon gegen Wolfsburg und in Donezk

12. Februar 2005, 13:04 Uhr

Es war ein Kampf gegen die Uhr. Marcelo Bordon hatte bis zuletzt die Hoffnung noch nicht aufgegeben, am Samstag gegen Wolfsburg dabei sein zu können. Dabei muss der Schalker Abwehr-Chef froh sein, wenn er nicht viel länger ausfällt.

Ohne Bordon gegen Wolfsburg und in Donezk

Es war ein Kampf gegen die Uhr. Marcelo Bordon hatte bis zuletzt die Hoffnung noch nicht aufgegeben, am Samstag gegen Wolfsburg dabei sein zu können. Dabei muss der Schalker Abwehr-Chef froh sein, wenn er nicht viel länger ausfällt. „Das sieht noch nicht so gut, sonst hätte er mit der Mannschaft trainiert“, runzelt Trainer Ralf Rangnick die Stirn. „Man hat natürlich noch Hoffnung, dass es sich von einen Tag auf den nächsten Tag verbessert. Aber ob es für Dienstag bis zum Abflug nach Donezk reicht, bezweifle ich.“

Bordons Beschwerden könnten über Wochen einen Einsatz unmöglich machen. „Es bleibt dabei: Wenn ich Schmerzen habe, gehe ich nicht auf den Platz“, bleibt der Brasilianer vernünftig, obwohl es ihm in den Füßen juckt. „Ich trainiere für mich, bin im Kraftraum und mache Aqua-Jogging“, absolviert der Ex-Stuttgarter ein nur unbefriedigendes Alternativ-Programm.

Am Dienstag hatte Bordon nach einer Lauf-Einheit wieder erhebliche Beschwerden. „Ich habe es einmal versucht, das war nicht so gut“, weiß der Ex-Stuttgarter um die Problematik seiner Verletzung. „Es ist nicht die Achillessehne, sondern die Partie direkt daneben. Der Doc hat schon alles unternommen, auch Spritzen, aber der Bereich ist nun einmal sensibel“, rechnet Rangnick nicht mit einer Wunderheilung seines wichtigsten Spielers. „Wir haben natürlich durch die Pause gehofft, dass er diese Woche wieder einsteigen und gegen Wolfsburg spielen kann. Es braucht eine gewisse Zeit, bis die Verletzung verheilt ist, man muss sie offensichtlich über einen längeren Zeitraum abklingen lassen. Schade für uns, aber Marcelo hat noch ein paar Jahre vor sich und soll es jetzt richtig auskurieren.“

So wird gegen Wolfsburg wieder Dario Rodriguez, der seine Sache in Rostock tadellos machte in die Innen-Verteidigung rücken. „Ich habe schon nach der Partie gegen Galatasaray Istanbul gesagt, dass dies Darios optimale Position ist“, vertraut Rangnick dem Uruguayer. „Marcelo ist unheimlich wichtig für die Mannschaft, aber jetzt müssen halt andere für ihn in die Bresche springen“, fordert Kapitän Frank Rost.

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